28.11.2018

Vorrunde in der Gruppe B abgeschlossen

Die MTV-Volleyballer haben die zweite Heimrunde ausgetragen. Folgendem Link ist zu entnehmen, wo sie sich ranglistenmässig befinden.

Am Spielabend in Koblenz nahmen sogar fünf Mannschaften teil, bedingt durch die Spielplaneinteilung. Deshalb standen bereits ab 19:30 Uhr vier Begegnungen auf dem Programm. Die strukturelle Massnahme – die Bühnenwand zu öffnen – erwies sich als richtig. Von dort hatten die Zuschauer die bessere Uebersicht, um die Ballwechsel zu verfolgen. Es fehlte keineswegs an fachkundigen Kommentaren, sei es bei gelungenen Gewinnschlägen oder weniger erfolgreichen Aktionen. Nachdem die jeweiligen Teams ihr Pensum beendeten, fanden sie sich in der Festbeiz ein. Diese wurde in bewährter Manier von Beni, Heinz und Walter betrieben.

Zwischentabelle

19.08.2018

Dritter Rang am Kreisspieltag

Die MTV-Volleyballer sind auf dem Podest gelandet. Sie erzielten einen Ballspielpunkt mehr als der Viertplatzierte.

Vom diesjährigen Kreisspieltag in Lengnau gibt es einen Kurzbericht der zuständigen KTVZ-Verantwortlichen. Dieser ist nebst der Rangliste nachfolgenden Links zu entnehmen. Es standen im Einsatz: Christophe, Hasli, Jan, Stefan, Thomas B., Thomas K., Oli, Walter V.

Bericht

Rangliste

06.07.2018

Höchstnote für die Organisation

Wie gewohnt sind die Männerturner samt Begleitung beim traditionellen Sommernachtshock voll auf ihre Kosten gekommen.

„Es hat alles gepasst!“ So lautete der einhellige Tenor von Seiten der Besucher, die in irgendeiner Form auch ihren Anteil dazu leisteten. Nachdem die Ortsbürger die „Schüür“ bei der Waldhütte auf Vordermann gebracht hatten, wurde diese gleich benutzt. Es hat sich als idealer Rahmen erwiesen, denn die vier aufgestellten Tische boten Platz für rund 30 Personen. Den eigentlichen Höhepunkt bildeten die Steaks vom Grill mit Folienkartoffeln sowie das reichhaltige Salat- und Dessertbuffet. Mit den Gaumenfreuden war der Anlass, wofür die Wetterprognosen ungünstig ausfielen, wie gewohnt eine gelungene Sache.

16.06.2018

Teilnahme am Kreisturnfest in Würenlos

Die Koblenzer Männerturner sind zusammen mit der Damenriege im dreiteiligen Fit+Fun-Wettkampf an den Start gegangen.

Um es vorwegzunehmen: Gegenüber dem letztjährigen Kantonalturnfest in Muri gelang eine Verbesserung von 23,75 auf 25,36 Punkte, was in der 2. Stärkeklasse den achten Platz von insgesamt 14 Riegen eintrug. Bei den ersten Disziplinen – kurz FF1 genannt – lauteten die Aufgaben „Fuss-Ball-Korb“ und „Ball-Kreuz“. Dabei ging es hauptsächlich ums Werfen, Fangen und Laufen. Das gleiche galt für FF2, die „Unihockey im Team“ und „8-er-Ball“ umfasste. “Moosgummiring“ und „Intercross“ hiessen die Bezeichnungen für die letzten Disziplinen.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Corinne Thoma, dass die Patzer deutlich vermindert werden konnten. Es war ein gelungener Anlass, bei idealen Bedingungen und auf gut hergerichteten Anlagen. Mal schauen, ob es in zwei Jahren beim Heimrecht auch so sein wird…! Nach dem Wettkampf wurde die Turnfest-Atmosphäre genossen, während Daniel R. und Walti N. als Kampfrichter im Einsatz standen.

05.05.2018

Zwischenhalt in den Klingnauer Rebbergen

Der diesjährige Maibummel hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Die Wanderroute führte via Härdli zum Liebefelsweg und zurück auf den Horeb.

Nachdem es letztes Jahr wegen der Papiersammlung eine Terminverschiebung gab, fand der gesellige Anlass traditionsgemäss am ersten Samstag im Wonnemonat statt. Laut Einladung sah das Zeitmanagement wie folgt aus: Ab 13:00 Uhr Apéro bei Beni an der Rebhalde 16, um 13:45 Uhr Abmarsch zur gemütlichen Wanderung von ca. 7,5 km und um etwa 16:15 Uhr Ankunft beim Grillplatz. Bei seinen Begrüssungsworten wies der Gastgeber mit Freuden darauf hin, dass ihm Walter N. eine zünftige Spende in die „Black Box“ überreicht hat. Sie wurde von den Mitgliedern mit kräftigem Applaus gewürdigt.

13 Teilnehmer begaben sich zu Fuss auf den Weg, unter der Führung von Olli den ersten Zwischenhalt anzupeilen. Dieser befand sich bei seinem neuen Zuhause an bester Lage in Klingnau, mit prächtigem Ausblick auf den Stausee. Nach der prima Verpflegung unter dem schattigen Baum – zubereitet von seiner Freundin Ruth – ging die Route weiter in Richtung des eigentlichen Zielortes. Auf dem Horeb, wo der neue Eigentümer Hasli und seine drei Helfer die Vorbereitungen getroffen hatten, führte der Weg die Treppe hinunter zum idyllischen Sitzplatz. Nachdem sich beim Grillieren fernsehreife Szenen abspielten, wurden alle bestens verköstigt. Mit dem Dank an die Organisatoren nahm die Zusammenkunft zur vernünftigen Zeit ihren offiziellen Abschluss.

18.04.2018

Erinnerungen an alte Zeiten

Die MTV-Seniorengruppe hat sich nach Niederweningen begeben, um das Landmaschinen-Museum der Firma Bucher zu besichtigen.

Wie der beim Eingang aufliegenden Faltbroschüre zu entnehmen ist, hat sich die Firma Bucher im Laufe ihrer über 200-jährigen Geschichte von der einfachen Schmiede zum Weltkonzern im Maschinen- und Fahrzeugbau entwickelt. Vier Generationen haben das Familienunternehmen massgeblich geprägt und die Grundlagen zu einer der umsatzstärksten, nun börsenkotierten Maschinenbau-Gruppen im Stammsitz in der Schweiz geschaffen. Sie vollbrachten Pionierleistungen auf den Gebieten der Obst- und Traubenpressen, des Landmaschinen- und Fahrzeugbaus sowie beim Bau hydraulischer Pressen und Antriebskomponenten. In einer wichtigen Epoche des Wandels leisteten sie auch einen entscheidenden Beitrag zur Modernisierung der Landwirtschaft.

Unter der kundigen Führung von Köbi Vonlanthen haben die 13 Teilnehmer im zweistöckigen Gebäude einen vielseitigen Einblick erhalten. Dies befindet sich auf dem grossen Areal in unmittelbarer Nähe zum eigentlichen Stammhaus der Firma Bucher. Selbst Paul Schweri staunte nicht schlecht, als er die Gerätschaften sah. Manche davon kannte er als Landwirt aus eigener Anwendung und Erfahrung. Auch andere Ausstellungsstücke – wie ein Geländefahrzeug für die Schweizer Armee – zog die Männer in ihren Bann. Beim Rundgang verging die Zeit wie im Flug. Mit dem vom Gastgeber offerierten Apéro fand der interessante Anlass einen gelungenen Abschluss.

27.03.2018

MTV-Volleyballer mit geringer Ausbeute

2, 4, 6! So lauten die Klassierungen für die Koblenzer Männerturner, nachdem sie vor drei Jahren in die Gruppe B abgestiegen sind.

Ein Blick auf die Schlussrangliste zeigt, dass die Stärkeverhältnisse in der Gruppe B mehr oder weniger klar verteilt waren: 1. Rekingen 25 Punkte, 2. Tegerfelden 2 22, 3. Endingen 2 20. 4. Schneisingen 3 18, 5. Niederweningen 2 16, 6. Koblenz 12, 7. Leuggern 1 12, 8. Bad Zurzach 1 10, 9. Lengnau 2 9. Dazu passt der Leitsatz: „Noch mehr ins Training  kommen!“ Vielleicht werden dann die Punkte nicht mehr so leichtfertig vergeben.

Bei der gestrigen Cuprunde in Kleindöttingen – wo der Sportclub PSI obenaus geschwungen hat – bedeutete die Vorrunde gegen Endingen 2 und Tegerfelden 2 die Endstation.

25.01.2018

Im breiten Mittelfeld klassiert

Nach der „englischen Woche“ gibt es für die MTV-Volleyballer in der Gruppe B eine einmonatige Pause, bevor es in die drei restlichen Runden geht.

Mit der Spielrunde in eigener Halle – am Montag, 22. Januar 2018 – und der Auswärtsrunde – am Mittwoch, 24. Januar 2018, in Tegerfelden – standen zwei aufeinanderfolgende Termine auf dem Programm. Dabei gab es je zwei Siege und Niederlagen. Die Tabelle präsentiert sich etwas unübersichtlich, weil nicht alle Mannschaften gleich viele Begegnungen ausgetragen haben. Deshalb ist die Anzahl Verlustpunkte aussagekräftiger: 1. Rekingen - 2, 2. Tegerfelden 2 - 7, 3. Endingen 2 - 8. 4. Schneisingen 3 - 10, 5. Koblenz - 11, 6. Leuggern 1 - 11, 7. Bad Zurzach 1 - 14, 8. Niederweningen 2 - 15, 9. Lengnau 2 - 18.

Ueberraschung lag in der Luft…!

Nach dem doppelten Punktgewinn gegen das Schlusslicht Lengnau 2 schaute gegen den unangefochtenen Tabellenführer Rekingen nichts Zählbares heraus. Dies war eigentlich standesgemäss, aber im zweiten Satz bestand mit einer 14:6-Führung die Möglichkeit, den Favoriten auf dem falschen Fuss zu erwischen. Während die Koblenzer ihr Niveau nicht halten konnten, vermochte der Gegner zu reagieren und das Blatt noch zu wenden.

In Tegerfelden zwei Zähler geholt

Nachdem der erste Satz gegen die höher eingestuften Gastgeber mit 22:25 verloren ging, hatten die Koblenzer im zweiten Durchgang mit 11:25 nichts zu bestellen. Ebenso klar fiel der erste Satz gegen Niederweningen 2 aus, dank einer deutlichen Steigerung mit 25:14 zu den eigenen Gunsten. Im zweiten war es eine enge Kiste, als mit teils ungewöhnlichen Punkten knapp die Oberhand behalten wurde.

16.10.2017

Volleyball-Coach: Kein einfacher Job…?

Den MTV-Volleyballern – erfreulicherweise zu neunt an der Zahl – ist der Auftakt bei der ersten Runde in Leuggern mit drei Punkten gelungen.

Thomas Bartholdi hat Rede und Antwort gestanden, um den Verlauf der ersten Spielrunde in der Gruppe B zusammenzufassen. Von draussen erlebte er ein Wechselbad der Gefühle, weil die Vorsätze noch zu wenig in die Tat umgesetzt werden konnten. „Ich führe es darauf zurück, dass wir kaum eine Trainingsvorbereitung hatten. Einige Spieler fielen krankheitshalber aus, und andere fehlten wegen anderweitigen Verpflichtungen. Dies hat man zu Beginn klar gespürt.“

Gegen Endingen 2, dem Aufsteiger aus der Gruppe C, wurde der erste Satz in extremis mit 25:23 siegreich gestaltet. Ausschlaggebend waren die Fehlerquote beim Gegner und der Kampfgeist auf der eigenen Seite. Zur 20:25-Niederlage im zweiten Satz fasst er sich kurz: „Zu viele Eigenfehler sind uns zum Verhängnis geworden. Dabei hat die Routine und Konzentration gefehlt.“

Er teilt die Meinung, dass sein Bruder Jan mit einer Aufschlagsserie und zahlreichen Punkten am Netz dem jungen Leuggemer Team gleich den Wind aus den Segeln genommen hat. Folgedessen lautete das Verdikt 25:18. Gegen die sichtlich ermüdeten Gastgeber erwies es sich als Vorteil, mit neun Mann regelmässig zu wechseln. So stellte das 25:19 im zweiten Satz eine logische Folge dar.

Was muss in zweieinhalb Wochen bei der Heimrunde gegen Schneisingen 3 und Bad Zurzach besser werden? „Wir müssen unseren Trainingsrückstand aufholen. Das setzt voraus, dass alle die Turnstunde am Montagabend besuchen. Nur so können wir das Zusammenspiel fördern und stärken.“

15.10.2017

Im halben „Kirchspiel“ unterwegs

Die Koblenzer Männerturner haben am diesjährigen Herbstmarsch in Leuggern mit zwei Gruppen teilgenommen.

Bei prächtigem Wetter führte die vorgegebene Marschroute durch vier Ortsteile von Leuggern. Dabei wurden an acht Posten die Geschicklichkeit und das Allgemeinwissen getestet. Die Marschzeit inklusive Kaffeehalt betrug rund zweieinhalb Stunden.

Nach der Rückkehr zum eigentlichen Ausgangspunkt wurden die Teilnehmer in der Leuggemer Turnhalle mit  Speis und Trank bestens verwöhnt. Zudem durfte das traditionelle Schätzspiel nicht fehlen.

Nachfolgend sind die jeweiligen Klassierungen ersichtlich.

Rangliste

11.10.2017

Ein Blick hinter die Kulissen

Die Mitglieder der MTV-Seniorengruppe – genau ein Dutzend an der Zahl – haben das zentrale Zwischenlager für radioaktive Abfälle im nahegelegenen Würenlingen besichtigt.

Top secret! Dieser Eindruck entstand, wer ein Auge auf das Tätigkeitsprogramm für die zweite Jahreshälfte geworfen hat. Der Termin für den Zwilag-Besuch lautete: Mittwoch, 11. Oktober 2017, ab 16:15 Uhr. Dieser wurde dadurch ermöglicht, weil Sepp Keller’s Sohn Reto dort angestellt ist. Zehn Tage vorher musste die komplette Teilnehmerliste – mit Name und Geburtsdatum – eingereicht werden. Jeder hatte seinen Pass oder die ID vorzuweisen, als es bei der Sicherheitskontrolle den „Metalldetektor“ zu passieren galt. Auf dem Areal herrschte absolutes Film- und Fotoverbot.

Sicherheit als oberstes Gebot

Nach der Begrüssung durch Reto Keller ging es ins Auditorium. Dort wurden im Informationsfilm folgende Fakten erläutert: Das Zwischenlager ist ein Bindeglied zwischen der Abfallentstehung und -lagerung in geologischen Formationen. In der Schweiz sind die Verursacher radioaktiver Abfälle für die sichere Entsorgung verantwortlich. Das Entsorgungskonzept sieht eine endgültige Lagerung der radioaktiven Abfälle in geologischen Gesteinsschichten vor. Bis dahin ist für das Abklingen der Wärmeabgabe von hochaktiven Abfällen eine Zwischenlagerung von 30 bis 40 Jahren erforderlich. Für die schwach- und mittelaktiven Abfälle kann mit einem Zwischenlager die Zeit bis zur Inbetriebnahme eines geologischen Tiefenlagers überbrückt werden. Für die Verarbeitung in eine endlagerfähige Form stehen Behandlungsanlagen zur Verfügung.

In kontrollierter Zone unterwegs

Die Besuchergruppe begab sich auf den weitläufigen Rundgang, wo sich manch einer hätte verirren können. Vor dem Eintritt in die besagte Zone erfolgte der Tenuewechsel. Dabei wurden der weisse Ueberkittel sowie Helm, Uebersocken und Zonenschuhe gefasst. Viele Bereiche der Anlage sind videoüberwacht. Essen, Trinken und Rauchen war völlig untersagt, ebenso stand keine Toilette zur Verfügung. Bei fachspezifischen Begriffen – wie Dekontamination, Primär- und Sekundärdeckel, Konditionierungsanlage und Dosimeter – wussten einige gleich Bescheid, während andere auf die erklärenden Worte von Reto Keller angewiesen waren. Als draussen bereits die Dunkelheit einbrach, fand die rund dreistündige Besichtigung mit dem besten Dank an Reto und seinem Assistenten Patrick ihren offiziellen Abschluss.

09.10.2017

Appell mit Signalwirkung

Nachfolgend der Wortlaut des Mails von Thomas Kämpf an die MTV-Mitglieder: „Im Lexikon habe ich gelesen, was aktiv bedeutet: Teilnehmend, handelnd, wirksam, tätig. Es wäre schön, wenn viele an der Turnstunde teilnehmen. Ein gutes Volleyballtraining am 16. Oktober 2017 ist für unseren Start zur Wintermeisterschaft sehr wirksam. Ich weiss, dass wir alle auch beruflich tätig sind, aber mit 7 Nasen kann der Leiter kein sinnvolles Training gestalten. Ich hoffe, mein Aufruf ist wirksam und es kommen möglichst viele ins Training. Ach ja, da ist noch was, das mir auf der Zunge liegt. Die Pünktlichkeit lässt zu wünschen übrig! Um 20:00 Uhr in der Halle ist das Ziel. Sollte ich mit meinem Aufruf jemanden verletzt haben, dann entschuldige ich mich zum Voraus.“

Bei der Stippvisite am Montagabend nahm der Schreibende zur Kenntnis, dass sich 10 Aktivmitglieder zum Turnstundenbeginn einfanden (siehe Fotos in der Galerie). In Anbetracht dessen, dass drei Entschuldigungen vorlagen, entsprach die Beteiligung den Erwartungen. Aus Sicht des Leiterteams sollte es immer so sein…!

Allgemeine Info: Beim ersten Spielabend in der Gruppe B – am nächsten Montag, 16. Oktober 2017, ab 20:15 Uhr in Leuggern – treffen die Koblenzer Männerturner zuerst auf Endingen 2 und dann zum Abschluss auf die Gastgeber.

27.09.2017

Drei Ster Brennholz gespalten

Der auf Ende September 2017 festgelegte Termin für die Seniorengruppe – sich im Holzhaken zu betätigen – war als Goodwill gedacht, denn insbesondere der MTV verbrennt einiges an „Gemeinde-Holz“ bei der Waldhütte. In der Ankündigung vom Obmann hiess es, dass es kein „Chrampf und Murks* sei, die aufgeschichteten Scheite zu verarbeiten.

Am sonnigen Mittwochnachmittag legten die acht Teilnehmer bei der rekognoszierten Stelle selber Hand an, entweder mit der Motorsäge oder vom Förster Felix Keller herbeigeführten Spaltvorrichtung. Der Transport hinunter zur Waldhütte erfolgte in mehreren Fuhren mit Beni’s Bucher und Hasli’s Rapid, wobei die unzähligen Holzstücke auf die jeweiligen Anhänger geladen wurden. Dort erledigte Huck das Versorgen in der eigens errichteten Nische im angebauten Schopf.

Nach getaner Arbeit, die zweieinhalb Stunden in Anspruch nahm, durften die Würste vom Grill nicht fehlen. Als nächster Termin steht die Zwilag-Besichtigung am Mittwoch, 11. Oktober 2017, auf dem Programm.

20.08.2017

Am Sonntagmorgen von acht bis zwölf Uhr

Beim Kreisspieltag in Tegerfelden haben die MTV-Volleyballer das Podest knapp verpasst, aber auch der vierte Schlussrang lässt sich durchaus sehen.

Für die Koblenzer Männerturner hat sich das Frühaufstehen gelohnt, wobei sie etwas von der Gruppen- und Spielplaneinteilung profitierten. Trotzdem mussten sie parat sein, um sich eine solide Grundlage zu verschaffen. Ob Yvonne’s Zwischenruf bei einer Schwächephase – bezüglich der Fronarbeit im Brombeer-Gestrüpp beim „Horeb“ – als Motivationsspritze zu verstehen war, sei mal dahingestellt. Jedenfalls scheint das ausgiebige Znüni für die MTV-ler der eigentliche Anreiz zu sein.

Plätze eins bis sechs ausgemacht

Weil die Konzentration in den Direktduellen mit zunehmender Dauer nachliess und die Sonnenblende beidseits einen Einfluss hatte, blieb der erhoffte Exploit aus. Es lag wohl weniger daran, dass kein Auswechselspieler zu Verfügung stand. Vielmehr nützten die Favoriten aus der Gruppe A ihre Erfahrung und Abgeklärtheit aus, während die eigene Fehlerquote und Netzkante im entscheidenden Moment zu hoch waren. Den Aufschwung gilt es in die Wintermeisterschaft mitzunehmen.

Rangliste: 1. Schneisingen 1, 2. Tegerfelden 1, 3. Full-Reuenthal, 4. Koblenz, 5. Leibstadt, 6. Eien-Kleindöttingen, 7. Lengnau, 8. Tegerfelden 2, 9. Endingen, 10. Leuggern, 11. Schneisingen 2. Es spielten: Christophe, Hasli, Huck, Thomas, Oli, Walti.

16.08.2017

Pfeilbogenschiessen zum Zweiten…!

Nach der Premiere vor Jahresfrist sind die Männerturner erneut beim Geronimo-Club in Leibstadt gewesen, um sich im Bogenschiessen zu betätigen.

„Die günstige Gelegenheit, dass es sich beim Gründer des Bogenschützenvereins Geronimo um den ortsansässigen Pietro Borrini handelt, machte sich die Seniorengruppe des MTV Koblenz zu Nutzen. Im Jahresprogramm wurde auf Mitte September 2016 die Aktivität „Pfylbogeschüsse“ terminiert. Es meldete sich rund ein Dutzend an, um aus erster Hand die Grundkenntnisse kennen zu lernen und nachher am Grill die Geselligkeit zu pflegen.“ Mit diesen Zeilen begann der letztjährige Bericht, welcher sogar in der Lokalzeitung samt Foto erschien.

Bestens vorbereitete Anlage

Als die Vereinsmitglieder am frühen Mittwochabend beim KKL-Clubhaus eintrafen, zeigte sich Geronimo-Präsident Pietro Borrini erfreut, uns ein zweites Mal begrüssen zu dürfen. Für die perfekte Infrastruktur sorgte er selber: Frisch gemähter Rasen, mit Amerika-Fähnchen abgesteckter Schiessbereich, fahrbare Zielscheiben auf einer Distanz von rund zehn Metern, drei Holzbogen mit entsprechenden Pfeilen sowie eine Tischgarnitur zum Ausruhen und Fachsimpeln. Danach konnte es bei idealen Bedingungen im geordneten Rahmen losgehen.

Wahrlich ins Ziel getroffen

Unter Aufsicht und Anleitung durch die an internationalen Meisterschaften recht erfolgreichen Schützen – Pietro, Gianni und Kilian – wurden die ersten Versuche unternommen. Dabei zeigte es sich, dass die meisten ein solches Gerät nicht das erste Mal in den Händen hielten. Wertvolle Tipps von den Fachleuten führten zur Steigerung, sodass auch die Schussbilder positiv ausfielen. Dies beweisen unter anderem die Fotos in der Galerie. Wenn mal ein Pfeil daneben flog, ging es zum gemeinsamen Suchen auf der weiten Wiese.

Nicht nur eine Randsportart

Auf die wohlverdiente Wurst vom Grill musste wegen gewissen Problemen mit der Holzkohle etwas länger gewartet werden. Als sich alle unter dem Clubhaus-Vordach eingefunden hatten, erwähnte Pietro den für die meisten eher unbekannten Aspekt, dass das Bogenschiessen immer häufiger ein Mittel in der Gesundheitsförderung ist. Dies gilt gegen orthopädische Beschwerden und bei seelischen Problemen. Zudem bietet der Geronimo-Verein auch Therapiestunden für Patienten an, die nach einem Unfall oder einer Operation zugewiesen werden.

14.08.2017

Zuerst geradelt und dann getafelt

Was als „Velotürli“ mit anschliessendem Abend-Gartenhock angekündigt wurde, erwies sich als kulinarischer Genuss bei den bewährten Gastgebern.

In der Mail-Einladung vom Seniorenobmann Beni hiess es, dass nach den Sommerferien am Montag, 14. August 2017, eine kleine Velotour stattfindet (Abfahrt um 18:30 Uhr bei der Mehrzweckhalle, je nach Witterung). Ab 19:30 Uhr sind wir bei Schmid‘s an der Wiesenstrasse zum gemütlichen Gartenhock eingeladen. Die Begründung lautete: „Es hat noch vorrätige Steaks, Würste und Getränke vom Sommernachtshock von anfangs Juli“.

Ins „Kirchspiel“ und zurück

Zum vereinbarten Termin fanden sich sieben Mitglieder bei der Mehrzweckhalle ein, in farbigen Tenues und mit Fahrrädern verschiedenster Art und Baujahr. Die Strecke präsentierte sich wie folgt: Durch den Frittel zur Fussgängerunterführung in der Gütschhalde, über den Bahnhofplatz weiter zum Stausee und via Kraftwerk nach Gippingen, im Härdle-Wald hinauf nach Leuggern, oberhalb der Lourdes-Grotte in Richtung Hettenschwil, auf der Strickstrasse zur gleichnamigen Anhöhe, über Reuenthal hinunter nach Full und auf dem Radweg via Felsenau zurück zum Ausgangspunkt, wo der letzte Anstieg zur Wiesenstrasse nochmals in die Beine ging.

Teilnehmerzahl verdoppelt

Erfahrungsgemäss war dieser Umstand auf einen Grund zurückzuführen, den Insider natürlich kannten. So nahmen die Anwesenden an der langen Tischreihe Platz, um die von Heinz zubereiteten Grilladen zu verköstigen. Dazu gab es prima Bratkartoffeln und Salate. Als auch der letzte Wurstriegel verzehrt wurde, hatte der Anlass seinen Zweck erfüllt. Als Krönung servierte Bea ihre legendäre Bananen-Roulade, die ebenfalls innert Kürze weggeputzt wurde. Informationen aus erster Hand – vereinsintern und zum erstmals auf dem Programm stehenden Oktoberfest in Koblenz – rundeten den gelungenen Abend ab.

07.07.2017

Grillplausch bei der Waldhütte

Wie gewohnt hat der traditionelle Sommernachtshock keine Wünsche offengelassen, was die Teilnehmerschar von 35 Personen zu schätzen wusste. Es konnten alle einen lauen Sommerabend geniessen.

Weshalb der Anlass ein fester Bestandteil im Jahresprogramm ist, zeigte sich einmal mehr am ersten Freitagabend im Juli, wo auch die äusseren Bedingungen mitspielten. Zum Apéro fanden sich ab 18:30 Uhr die Männerturner, von der Aktivriege bis hin zur Seniorengruppe, samt ihren Partnerinnen ein. In seinen Begrüssungsworten wies der MTV-Präsident – immer noch mit Stöcken unterwegs – darauf hin, dass es sich um eine neue Rekordbeteiligung handelte. Dies war vor allem auf die bewährte Organisation zurückzuführen.

Grilladen vom allerfeinsten

Erneut ist es Grillmeister Heinz gelungen, die Gäste in kulinarischer Hinsicht zu verwöhnen. Während er mit Jan die bekannten Steaks zubereitete, richteten flinke Hände das reichhaltige Salatbuffet an. Nach dem Aufruf – Teller und Geschirr zu fassen – deckte sich jedermann und auch -frau ein. Offensichtlich war Hasli von den Köstlichkeiten so sehr begeistert, dass er seinen Job als „Papparazzi“ vernachlässigte. Deshalb sind davon in der Galerie keine Fotos abgelegt. Hingegen klappte es beim Dessertbuffet, das seinem Namen alle Ehre machte.

Unter dem grossen Zeltdach

Für die Infrastruktur war gesorgt, sogar die Toilette konnte benutzt werden. An der hintersten Tischreihe präsentierte Vereinsmitglied Ham, dessen Frau Li den chinesischen Teigwarensalat zubereitete, voller Stolz seine ultramoderne Samsung-Armbanduhr. Innert Sekundenschnelle verwandelte er diese in ein Telefon, mittels Ohrhörer und integriertem Lautsprecher. Auch sonst gab es genügend Gesprächsstoff. So vergingen die Stunden wie im Flug. Beim Aufräumen am anderen Morgen herrschte jedoch Uneinigkeit, wann die Letzten nach Hause gegangen sind.


17.06.2017

Schweisstreibende Angelegenheit

Die Koblenzer Männerturner haben am ersten Wochenende beim „Kantonalen“ in Muri den gemischten Vereinswettkampf zusammen mit den Frauen absolviert.

Der ausgeklügelte Zeitplan sah vor, dass die Koblenzer am Samstagmittag zwischen 12 und 15 Uhr an der Reihe sind. Sie bestritten als DR/MTV Mixed den dreiteiligen Vereinswettkampf in der 2. Stärkeklasse, wo die bestens bekannten Fit+Fun-Disziplinen in jeweils drei Einheiten zu bewältigen waren. Der nominelle Grenzwert von 24 Punkten wurde verpasst. Mit einem Total von 23,75 Zählern schaute unter 36 Riegen der 31. Schlussrang heraus. „Im Gegensatz zum Vorjahr und Training hatten wir zu viele Patzer“, zog Damenriegen-Präsidentin Iris Erdin eine ernüchternde Bilanz. Das allgemeine Fazit lautete: „Bedingungen top, Resultate weniger!“

Zu zwölft als Mixed-Team am Start

Die hervorragend hergerichteten Anlagen befanden sich im Hauptort vom gleichnamigen Bezirk auf der überschaubaren Bachmatten-Wiese, wo an schattiger Lage der vereinsinterne Sammelplatz eingerichtet wurde. Den Auftakt machte die Aufgabe 1a, auf dem Standblatt mit Fuss-Ball-Korb umschrieben. Dabei galt es möglichst viele Korb- und Fangbälle sowie Fussballpässe und -übergaben zu erzielen. Reine Fangbälle waren beim Ball-Kreuz erforderlich, wo jeweils kurze Sprints zurückgelegt werden mussten. Beim Unihockey im Team – auf einem ebenen Teerplatz ausgetragen – kam die Anzahl Laufpunkte und -pässe samt Ballübergaben in die Wertung.

Turnfestwetter und -stimmung pur

Dass der sogenannte 8er-Ball nicht zu einer Achterbahnfahrt wurde, bedurfte es der  Konzentration und Wurfgenauigkeit mit dem Tennis- und Rugbyball durch den Reif. Ausdauer und Geschicklichkeit war während der standesgemässen Zeit von zwei Minuten bei der Aufgabe 3a mit dem Moosgummiring gefragt, wo das Laufen um die Malstäbe in die Beine ging. Den Abschluss bildete der Intercross-Parcours, teils mit anderem Schuhwerk oder bandagiertem Knie. Diesen galt es mittels SchIägern und Bällen so oft wie möglich zurückzulegen. Weil auch dort das Standblatt einige Kampfgericht-Einträge aufwies, verringerte sich die Punktzahl noch mehr. Zuletzt waren alle froh, den Wettkampf schadlos hinter sich gebracht zu haben.



03.06.2017

Noch zwei Wochen bis zum Turnfest in Muri

Das Aargauer Kantonalturnfest Freiamt 2017 wirft seine Schatten voraus. Dazu sind bei den Koblenzer Männerturnern die letzten Vorbereitungen im Gange.

Für einmal ist dem Schreibenden die Ueberraschung misslungen, denn aus der Stippvisite in der Turnstunde mit entsprechenden Schnappschüssen wird nichts. Grund: Terminänderung für das Training des Mixed-Volleyballteams auf nächsten Dienstag, 6. Juni 2017, in der MZH Koblenz. Die Probe aufs Exempel erfolgt dann planmässig am 12. Juni 2017, wenn das Abschlusstraining für die Fit+Fun-Disziplinen in Kleindöttingen stattfindet.

In den letzten drei Jahren bewährt

„Die Ausfälle von Dani und Thomas K. sind schon ins Gewicht gefallen», meint Thomas B. zur Verletztenliste. Er konnte dies mit Corinne regeln, zumal weniger Aktive gemeldet waren. Die Vorbereitung ist aus seiner Sicht gut verlaufen, da montags in Kleindöttingen ausgiebig trainiert werden konnte. Nach Absprache mit René Erne von der dortigen Männerriege klappte es bestens, die Wettkampfplätze sind jeweils eingezeichnet und die benötigten Spielgeräte verfügbar. Als Dankeschön werden ihm am Turnfest sechs Flaschen Wein überreicht.

Seit dem Vorjahr blieben die Disziplinen unverändert. Damit die Abläufe klar sind, müssen sie immer wieder eingeübt werden. Für den Intercross-Parcours wurden anfänglich drei Fangkörbe angeschafft. Das andere Material ist ebenfalls schon länger vorhanden.


13.05.2017

Papiersammlung auf bewährte Art und Weise

Der Männerturnverein war turnusgemäss an der Reihe, die Frühlings-Papiersammlung durchzuführen. Dabei konnte er auf zahlreiche Helfer zurückgreifen.

Wenngleich es sich um keinen sportlichen Wettstreit handelte, schafften es die MTV-Mitglieder, im ganzen Dorf das bereitgestellte Altpapier zügig einzusammeln und in die auf dem Schulhausplatz befindlichen Container zu verstauen. Die Hauptaufgabe vom Organisator Stefan „Tschibu“ Gassler bestand darin, am frühen Samstagmorgen die Trupps mit den zur Verfügung stehenden Fahrzeugen zu bilden und den jeweiligen Routen zuzuordnen. In der Folge nahm alles seinen gewohnten Verlauf. Zuletzt wurde von einer logistischen Meisterleistung gesprochen, wie es sich gehört mit einem ironischen Beigeschmack.

Weniger Altpapier, mehr Karton

Die 20 Teilnehmer stellten mit eigenen Händen fest, dass es wohl im Trend liegt, weshalb der Anteil von Kartons deutlich zugenommen hat. Es wird weniger Zeitung gelesen, und die meisten Warenbestellungen werden übers Internet erledigt. Die Frage – um wie viel kreuzweise geschnürte Bündel es sich handelte – blieb unbeantwortet. Ebenso ist das genaue Gesamtgewicht erst im Nachhinein bekannt. Meldungen, dass Papierbündel nicht abgeholt oder am Strassenrand zu spät hingestellt wurden, trafen nicht ein. Hingegen hielten die Teilnehmer die Tradition aufrecht, sich nach getaner Arbeit in Rietheim mit einem „Kündig“-Bier samt Wurst zu stärken.

27.04.2017

Alles klar mit Fit+Fun, oder…!?

Bis zum Kantonalturnfest in Muri verbleiben noch gut eineinhalb Monate. In der kurzen Vorbereitungszeit werden die Disziplinen gemeinsam trainiert.

Obwohl kein Doktortitel benötigt wird, ist es nicht so einfach, sich mit den Weisungen zurechtzufinden. Dies erfuhr auch Thomas Bartholdi, welcher sich in der STV-Broschüre schlau gemacht hat. Dabei stellte der Technische Leiter fest, dass sich die Verantwortlichen einiges ausgedacht haben. Sofern die Anlagen und das Wetter mitspielen, steht einem gelungenen Turnfest nichts mehr im Weg. Unklar ist hingegen, ob die beiden Kampfrichter überhaupt zum Einsatz kommen. Bei der Online-Anmeldung galt dies noch als Hauptkriterium.

Start im Vereinswettkampf Frauen/Männer

Fit+Fun besteht aus drei Disziplinen à zwei Aufgaben, die von den Gruppen unmittelbar nacheinander zu absolvieren sind. Der Wettkampf wird im Freien ausgetragen, entweder auf Wiese, Rasen oder Kunstrasen. Bei der ersten Disziplin – kurz FF1 genannt – lauten die Aufgaben „Fuss-Ball-Korb“ und „Ball-Kreuz“. Dabei geht es hauptsächlich ums Werfen, Fangen und Laufen. Das gleiche gilt für FF2, die „Unihockey im Team“ und „8-er-Ball“ umfasst. “Moosgummiring“ und „Intercross“ heissen die vielsagenden Bezeichnungen für das letzte Disziplinenangebot.

Nach dem Motto: Auf los geht’s los!

Der eigentliche Trainingsauftakt war für nächsten Montag, 1. Mai 2017, vorgesehen. Aber weil am „Tag der Arbeit“ einige Absenzen zu verzeichnen sind, wurde die Turnstunde ersatzlos gestrichen. Deshalb geht es erst eine Woche später richtig los. Die aktiven Männerturner erhalten per Mail die Infos, ob und wann zusammen mit Kleindöttingen wieder eine Trainingsgemeinschaft gebildet wird.

Die Einsatzzeiten für den Fit+Fun-Wettkampf Mixed lauten: Samstag, 17. Juni 2017, um 12:12 Uhr, 13:30 Uhr und 14:36 Uhr.

Tagszuvor sind die Mixed-Volleyballer im Einsatz: Freitag, 16. Juni 2017, Gruppenspiele von 09:25 - 13:45 Uhr.

12.04.2017

Pétanque-Philosophie kennengelernt

Die Mitglieder der Seniorengruppe sind am Mittwochvorabend nach Bad Zurzach gefahren, um sich im Spiel mit den Metallkugeln zu versuchen.

„Pétanque ist mehr als nur drei Kugeln und ein Schweinchen!“ Dieser passende Spruch ist zu lesen auf der Webseite des Clubs «zum Gut» in Bad Zurzach. Der dortige Boulodrome samt Aussenanlagen ist ein Eldorado für die Anhänger vom Kugelspiel, das in der jetzigen Form aus Südfrankreich stammt. Es erfreut sich bei Jung und Alt überaus grosser Beliebtheit.

Pétanque ist eine dem Boule-Sport zugeordnete Präzisionssportart. In der am häufigsten gespielten Form versuchen zwei Mannschaften eine bestimmte Anzahl von Kugeln so nahe wie möglich an eine vorher ausgeworfene Zielkugel zu werfen. Dieses Spiel wurde anfangs des 20. Jahrhunderts in Südfrankreich erfunden. Die Metallkugeln haben einen Durchmesser von 70,5 bis 80 mm und ein Gewicht zwischen 650 und 800 Gramm.

Auf den Kiesboden begeben

Nach einer kurzen Instruktion durch Willi Härig – eine Koryphäe auf diesem Gebiet – wurden die zwölf Teilnehmer in Zweierteams eingeteilt. Diese spielten jeweils auf drei Plätzen gegeneinander. Nach gewissen Anfangsschwierigkeiten – wegen der Reihenfolge, dem Ablegen und Mitnehmen vom Wurfkreis bis hin zur Abwurflänge von sechs bis zehn Metern – ging es darum, zuerst das Punktetotal von 13 Zählern zu erreichen. Wenn ein sogenannter Eisenschuss direkt auf die gegnerische Kugel oder ein hoher Wurf punktgenau gelang, war es ein besonderes Erfolgserlebnis. Beim allmählichen Eindunkeln wurde der Retourweg per Velo oder Auto angetreten, verbunden mit einem Boxenhalt in einer am Weg liegenden Beiz.

20.03.2017

Volleyball-Wintermeisterschaft an vierter Stelle beendet

Die Koblenzer Männerturner konnten den zweiten Platz aus dem Vorjahr nicht wiederholen oder sogar verbessern. Sie figurieren in der Gruppe B im vorderen Mittelfeld.

Beim allerletzten Spielabend in Leuggern ging es keineswegs um die „goldene Ananas“, sondern um die Frage, wer den vierten Schlussrang belegt und in die Gruppe C absteigt. Dies wurde in den Direktbegegnungen zwischen Leuggern, Bad Zurzach und Koblenz ermittelt. Im Abstiegskampf haben sich die Gastgeber in extremis retten können, sodass Tegerfelden 2 in den sauren Apfel beissen muss. Den Gruppensieg holte sich der Sportclub PSI, was gleichbedeutend ist mit dem Aufstieg in die höchste Gruppe.

Zweimal unentschieden gespielt

Die Koblenzer taten sich gegen die erste Mannschaft aus Bad Zurzach schwer, den Tritt zu finden. So ging der erste Satz sang- und klanglos mit 10:25 verloren. Coach Christophe Seiler hatte nur ein Kopfschütteln übrig, dass sie einen solchen Eindruck gemacht haben. Mit der neu formierten Aufstellung war es schon ansehnlicher. Dies kam resultatsmässig zum Ausdruck, indem der zweite Durchgang mit 25:18 gewonnen wurde. Es lag auch daran, weil der Gegner zu viele einfache Fehler beging. Gegen die Einheimischen, welche zum definitiven Ligaerhalt noch einen Zähler benötigten, entwickelte sich eine zähe und lange andauernde Partie. Nach ständigem Hin und Her konnte der dritte Satzball mit dem Punkt zum 29:27 verwertet werden. Der zweite Durchgang nahm einen ähnlich umstrittenen Verlauf. Aber diesmal konnte die Gegenseite mit dem 25:22 den Sack zu machen.

Noch etwas zur Statistik: Der MTV Koblenz weist mit 16 Zählern aus ebenso vielen Spielen eine ausgeglichene Bilanz auf. Bei den Ballpunkten resultierte ein minimales Plus von drei.

17.03.2017

Einblicke in die Erlebniswelt

Die MTV-Seniorengruppe hat sich am Freitagnachmittag nach Spreitenbach begeben, um die „Umweltarena“ zu besuchen und ausführlich kennenzulernen.

Wie der beim Eingang ausgehändigten Faltbroschüre zu entnehmen ist, handelt es sich um die weltweit erste Ausstellung dieser Art. Durch Erleben und Erfahren werden Zusammenhänge von umweltfreundlichen Produkten und unserem Verhalten verständlich gemacht. Nachhaltigkeit, erneuerbare Energie und Natur: Wie passt das zusammen mit den eigenen Bedürfnissen in Sachen Wohnen, Mobilität und Energie ohne Komforteinbussen und Mehrkosten? Antworten darauf sind auf dem interessanten Rundgang zu finden.

45 interaktive Ausstellungen

Davon konnten sich die elf Teilnehmer selber überzeugen. Im Erdgeschoss lautete das Thema Natur und Leben. Dabei wurde die Frage beantwortet, was jeder dazu beitragen kann, dass auch nachfolgenden Generationen genügend Ressourcen bleiben. Im ersten Stock ging es um die Energie und Mobilität. Wie gestalte ich dies sinnvoll und nachhaltig, und wie kann ich trotzdem Geld sparen und Spass haben? Der Bereich im zweiten Obergeschoss beschäftigte sich mit Bauen und Modernisieren. Dort war zu sehen, wie das eigene Zuhause zur nachhaltigen Oase wird. Es wurden Möglichkeiten vom Altbau bis hin zum Zukunftshaus aufgezeigt. Das dritte Obergeschoss – sozusagen auf dem Dach – war der erneuerbaren Energie gewidmet. Wie decke ich meinen Energiebedarf mit erneuerbaren Energien wie Sonne, Wind, Holz und Biomasse?

Spezielle Attraktionen

Besonders beliebt sind die Testfahrten auf dem In-/Outdoor-Parcours mit Zwei- und Vierradfahrzeugen (wie Tret-Kart, E-Bike, Segway, E-Scooter und Trottinett für Kinder), bis hin zu den aktuellsten Elektro-Autos. Aus Zeitgründen konnte diese Gelegenheit nicht mehr genutzt werden. Vielmehr ging es über den Autobahn-Abschnitt bis Würenlos – notabene mit Benzinmotor im stressigen Feierabend-Verkehr – via Wettingen nach Kirchdorf, wo im Restaurant „Hirschen“ noch ein Boxenstopp erfolgte.

13.02.2017

Den Heimvorteil nicht ausgenützt

Die MTV-Volleyballer konnten die optimale Punkteausbeute aus der Vorrunde nicht wiederholen. Sie mussten sich gegen Niederweningen 2 und Tegerfelden 2 mit zwei Zählern begnügen.

Um 22:45 Uhr nahmen die Teilnehmer wie gewohnt im Eingangsbereich der Mehrzweckhalle an den Tischen Platz. Dort fanden Beni’s Hot Dogs – mit Senf, Ketchup und Sauerkraut – reissenden Absatz. Dabei behaupteten einzelne Stimmen, dass man sich den ewig langen Spielabend ersparen und schon vorher zum gemütlichen Teil hätte überleiten können. Dass diese Aussage eher ironisch gemeint war, versteht sich von allein. Zu allem Uebel zog sich Christophe bei der letzten Aktion eine Blessur am Nackenbereich zu. Das war der Schlusspunkt eines Heimauftrittes, den sich die Koblenzer Männerturner anders vorgestellt hatten.

Status Quo nach zweieinhalb Stunden

Die Gastgeber – angetreten mit Christophe, Ham, Jan, Kurt, Lars, Oli, Thomas B., Thomas K. und Walti – gerieten im ersten Satz gegen Niederweningen 2 sofort ins Hintertreffen. Die Fehlerquote war zu hoch, und die sonst so gefürchteten Aufschläge trugen zu wenig Zählbares ein. Obwohl ihnen nochmals der Anschluss gelang, hat es mit 26:28 nicht ganz gereicht. „Es liegt eine Steigerung drin“, lautete die Einschätzung von Hasli, der vor drei Wochen in Würenlingen zum temporären Einsatz kam. Diese sollte sich bewahrheiten. Es war erneut ein umstrittener Satz, der letztlich mit 29:27 zu den eigenen Gunsten ausfiel.

Der Schwung wurde gegen Tegerfelden 2 gleich mitgenommen, und dank einigen einfachen Punkten resultierte ein 25:19-Satzgewinn. In der Folge gerieten die Einheimischen selber in eine Negativspirale, die durch Huck’s taktische Massnahmen nicht aufgehalten werden konnte. Nach zähem Verlauf behielten die Gäste mit 25:18 die Oberhand. Weil auch die dritte Begegnung unentschieden endete, kann mit Blick auf die Rangliste von einer Patt-Situation gesprochen werden. Demzufolge sind die Koblenzer weiterhin an vierter Stelle klassiert.

Ebenso in die Jahre gekommen…!

Der Hinweis vom Tegerfelder „Täfeli-Mann“, dass die Anzeigetafel gewisse Abnützungserscheinungen aufweist, wurde zur Kenntnis genommen. Aus den eigenen Reihen hat sich bereits ein Sponsor für die Neuanschaffung gemeldet.

25.01.2017

Der Glücksbringer kam zu spät

Die drittletzte Spielrunde in der Gruppe B hat für die MTV-Volleyballer die Erkenntnis gebracht, dass höchstens eine Platzierung im vorderen Mittelfeld drin liegt.

In der Würenlinger Weissenstein-Halle gab es nicht viel zu holen. Die mit einer Rumpfmannschaft angetretenen Koblenzer mussten froh sein, dass die Schneisinger im zweiten Satz einen 23:19-Vorsprung preis gaben und doch noch ein Punkt herausschaute. Zuvor wehrten sie sich zu sechst gegen den gastgebenden Sportclub PSI, der über ein riesiges Auswechselkontingent verfügte, nach Kräften. Aber gegen die individuelle Klasse des verlustpunktmässig an erster Stelle klassierten Gegners war kein Kraut gewachsen, wenngleich der zweite Satz nur mit 21:25 verloren ging. Selbst die taktische Massnahme von Huck – zu gegebener Zeit ein Timeout zu nehmen – zahlte sich nicht wunschgemäss aus.

Genügend Diskussionsstoff

Danach liessen es sich die Spieler nicht nehmen, sich im Festbeizli zu stärken und den verbalen Austausch zu suchen. Besonders von der international besetzten Truppe des Gastgebers, wo auf dem Platz Englisch und Italienisch vorherrschte, war einiges in Erfahrung zu bringen. Dazwischen verteilte Ham – neues Vereinsmitglied aus China – an die Teamkollegen ein typisches Glückszeichen. Ob er damit um zwei Stunden zu spät kam, sei mal dahingestellt. Jedenfalls bietet sich in der allerletzten Spielrunde die Möglichkeit, den Punktestand zu verbessern. Diese findet am Montag, 13. Februar 2017, ab 20:15 Uhr in eigener Halle statt. Zu Gast sind Niederweningen 2 und Tegerfelden 2.

19.12.2016

Rekordverdächtige Beteiligung

Mit dem traditionellen Pizza-Essen – aus dem Erlös von der Volleyball-Wintermeisterschaft – hat das Turnjahr seinen Abschluss gefunden.

Die Besammlung war auf 19:30 bei der Mehrzweckhalle terminiert. Schon dort zeichnete sich eine Teilnehmerzahl von rund 20 Mitgliedern ab. Als Bruno B. voll ausgerüstet mit dem Bike erschien, erfolgte umgehend der Abmarsch. In der Dunkelheit ging es zu Fuss durch den „Frittel“ in Richtung Bahnhof. Offenbar hatten es einige pressant, denn sie schlugen ein zügiges Tempo an. Als alle in der Pizzeria „Alla Stazione“ ankamen, wurden die Plätze an den beiden Tischreihen in Beschlag genommen. Nach dem präsidialen Willkommensgruss wurde zum allgemeinen Pizzaplausch übergeleitet. Dabei konnte jeder so viele Stücke verzehren, wie es ihm oder seinem Magen lieb war.

Als es darum ging, die Gesamtrechnung zu begleichen, schlug die grosse Stunde von Beni G. Er klaubte die Zigarrenschachtel aus Holz hervor und lüftete das Geheimnis. In der „Blackbox“ befanden sich die entsprechenden Noten samt Kleingeld. Manch einer der Anwesenden liess sich nicht lumpen, mittels Almosen gleich wieder einen Grundstock anzulegen. Somit steht einer Weiterführung des beliebten Anlasses überhaupt nichts mehr im Weg. Als Vorschau sei erwähnt, dass am 13. Februar 2017 nochmals eine Volleyballrunde in Koblenz stattfindet.

13.11.2016

Als Zwerge gross rausgekommen…!

Die Männerturner haben bei der Koblenzer Turnshow „Märliwelt“ mit ihrem originellen Auftritt für einen würdigen Schlusspunkt gesorgt.

Den Refrain kennen wohl die meisten: „Hey Zwerge, hey Zwerge, hey Zwerge ho; hey Zwerge, hey Zwerge, go go go!“ In Anlehnung an den Titel des Kinofilms von Otto Waalkes – wo sie sich allein im Wald befanden – galt es sprichwörtlich für die sieben Männer auf der Bühne. Dort legten sie eine Darbietung hin, die hohen Unterhaltungswert aufwies und vom begeisterten Publikum mit Zugabe-Rufen honoriert wurde.

Die Mitwirkenden in alphabethischer Reihenfolge: Bartholdi Jan (Hexe), Bartholdi Thomas, Blum Huck, Kämpf Thomas, Müller Lars, Schilling Stephan, Voser Walter und Wetzel Oliver. Es ist ihnen gelungen, den Unterschied zwischen Schlaf- und Zwergenmützen auf eine spezielle Art zu präsentieren. Wieviel Vorbereitungsarbeit dahintersteckte, kommt nachfolgend zur Sprache.

Zuständigkeiten aufgeteilt und delegiert

Thomas Bartholdi und Christoph Seiler waren für die Inszenierung verantwortlich. Vom Erstgenannten stammte die Grundidee für den vom OK vorgegebenen roten Faden. Er hat die einzelnen Rollen besetzt, inhaltliche Inputs eingebracht, das Einüben koordiniert und mit Huck Blum die Requisiten besorgt. Insgesamt war er die wichtigste Person und treibende Kraft.

Christoph Seiler erstellte das Drehbuch und die Choreografie für die Hauptnummer und Zugabe, zudem mischte er die entsprechende Musik zusammen. Er hat wichtige Instruktionen erteilt, Lernvideos produziert und bei zwei Trainings mit seiner Präsenz den nötigen Feedback gegeben.

Knapp bemessene Vorbereitungszeit

Am 10. September 2016 – also neun Wochen vor dem Aufführungsdatum – trafen sich die beiden, um Ideen zu sammeln und sich auszutauschen. Das weitere Vorgehen sah gemäss Christoph Seiler wie folgt aus: „Daraufhin habe ich Drehbuch, Musik und Choreografie vorbereitet und mich mit Thomas am Sonntag, 25. September 2016, in der Mehrzweckhalle getroffen. Dort wurde die Choreografie eingeübt und auch Video-Aufnahmen gemacht.“

Anschliessend gab der technische Leiter in den Turnstunden seine erworbenen Kenntnisse und die Videos zum selber Ueben weiter. Vereinzelt passte er die Choreografie etwas an. Trotz anderweitigen Verpflichtungen begleitete Christoph Seiler das Sonntagstraining vom 16. Oktober 2016, und das Einstudieren der Zugabe am 31. Oktober 2016 hat er selber geleitet.

Breites Spektrum bei der Musikauswahl

Für Christoph Seiler war es naheliegend, dass er sich beim Soundtrack des Otto-Films bediente, allerdings nicht nur ausschliesslich. Es sollte ja keine platte Kopie davon sein. Für die Hauptnummer hat er Ausschnitte aus 13 Musikstücken ineinander vermischt, was ihm als passionierten Rock’n‘Roller leicht von der Hand ging. Die Nummer dauerte insgesamt 4:50 Minuten. Dazu fügt er an: „Es gehört mittlerweile zur guten Tradition, dass sich der MTV nie an die Vorgaben des OK‘s hält.“

Gemeinsam und individuell einstudiert

Thomas Bartholdi begann am Montag, 26. September 2016, mit den zur Verfügung stehenden Mitgliedern zu üben. Danach wurden die offiziellen Turnstunden am Montag benützt, um das Grundkonzept auf die Beine zu stellen. Dazu hält er fest, dass danach an der Einzel- und Gesamtausführung gefeilt und die hohe Zielsetzung erreicht wurde.

Hinzugekommen sind die beiden erwähnten Sonntagstrainings und die Hauptprobe am 5. November 2016. Dem Vernehmen nach haben einige mit Hilfe der Videos zusätzlich selbständig geübt, wovon Stephan Schilling ein Liedlein singen kann. Was letztlich herausgekommen ist, liess sich auf jeden Fall sehen.

Sondereinsätze für die Zugabe

Weil dafür nichts Konkretes vorlag, durfte Christoph Seiler völlig frei agieren. Thomas Bartholdi hat ihn lediglich gebeten, die ursprüngliche Version auf 1:40 Minuten zu kürzen, da den Beteiligten die Zeit zum Ueben allmählich davonlief. Daraufhin stellte er die Zugabe erstmals am 31. Oktober 2016 vor, also keine zwei Wochen vor dem Aufführungstermin. Diese kurzfristige Aktion war für manchen eine ziemliche Herausforderung, die jedoch gut gemeistert wurde.

Die Zugabe war ein eigenständiger Beitrag, mit einer von der Hauptnummer abweichenden Choreografie und Musik. Dafür verwendete er vier Musiktitel. Seine Anmerkung, dass Zugaben in Form einer vollständigen oder teilweisen Wiederholung von der Hauptnummer – wie es in Koblenz und auch anderswo nach wie vor die Regel ist – bei allem Respekt nicht sehr spannend sind. Es ist daher kein Zufall, dass es sich bei den sechs MTV-Nummern, wofür er mitverantwortlich zeigte, allesamt um eigenständige gehandelt hat.

Kostüme und diverse Accessoires

Auf Details haben die Verantwortlichen besonders geachtet. Angefangen bei den passenden Mützen, die im Online-Shop bestellt wurden. Die Kleiderutensilien hat Thomas Bartholdi zum Grossteil bei seiner Mutter im Estrich gefunden. Grundsätzlich war jeder für seine Kostümierung besorgt. Dabei galt es einen gewissen Stil einzuhalten. Rita Rota spritzte die Bärte farblich um, damit sie zum entsprechenden Outfit passen. Ebenso war sie für das Schminken zuständig, wobei der Aufwand für die Hexe beträchtlich ausfiel. Für den Arbeitsaufwand wurde ihr bei der letzten Probe als Dankeschön ein Blumenstrauss überreicht.

https://youtu.be/WcrilhSvOVA



14.09.2016

Randsportart-Disziplin kennengelernt

Die Mitglieder des Männerturnvereins haben sich auf Geromino‘s Spuren begeben und Erfahrungen mit dem Pfeilbogenschiessen gesammelt.

Die günstige Gelegenheit, dass es sich beim Gründer des Bogenschützenvereins Geronimo um den ortsansässigen Pietro Borrini handelt, machte sich die Seniorengruppe des MTV Koblenz zu Nutzen. Im Jahresprogramm wurde auf Mitte September die entsprechende Aktivität „Pfylbogeschüsse“ terminiert. Es meldete sich rund ein Dutzend an, um aus erster Hand die Grundkenntnisse kennen zu lernen und nachher am Grill die Geselligkeit zu pflegen.

Weil es langsam aber sicher früher eindunkelt, erfolgte eine dreiviertelstündige Vorverschiebung auf halb sechs Uhr. Treffpunkt war am letzten Mittwochvorabend beim KKL-Clubhaus in Leibstadt. Als die Teilnehmer eintrafen, waren die Utensilien allesamt aufgebaut: Pfeile und Bogen, Bankreihen zur Begrenzung sowie Objekte in Form einer Zielscheibe, einer Sau aus Kunststoff und einer auf Hartschaumplatten geklebten Abbildung eines Dachses.

Alles andere als langweilig

Der Clubname leitet sich ab von Geronimo, dem Kriegshäuptling der Chiricahua-Apachen. Das heisst übersetzt „der Gähnende“. Zum Verein führt Pietro Borrini folgendes aus: „Dieser wurde 2003 in Klingnau gegründet und gehört dem Schweizerischen Feldbogensportverband FAAS an. Momentan sind wir knapp 40 Mitglieder. Davon beteiligen sich neun Aktive an Turnieren im In- und Ausland.“ In unmittelbarer Nähe des Leibstadter Kühlturmes haben sie einen idealen Standort gefunden, um ihrem Hobby nachzugehen und sich im Training auf den Wettkampf vorzubereiten.

Vor dem ersten Schuss

Bei der kurzen Instruktion war Wissenswertes zu erfahren. Die Füsse sollten parallel zueinander und der Stand in einem 90 Grad Winkel zum angepeilten Ziel sein. Die Bogenhand wird in einer Y-Stellung in das Griffstück gelegt und der Ellenbogen ausgedreht. Die Sehne ist mit drei Fingern zu fassen und gleichmässig zu ziehen, wobei der Pfeil nicht eingeklemmt werden darf. Die Zughand ist gestreckt und liegt in einer Linie mit dem Unterarm. Das Zuggewicht beträgt 28 Pfund. Der Pfeil besteht hauptsächlich aus einem Schaft. Er kann aus Holz, Aluminium oder Carbon sein. Die Dicke des Schaftes hat Einfluss auf den Luftwiderstand, je dünner desto weiter fliegt er. Das Tragen eines Armschutzes stellt ein absolutes Muss dar.

Bis hin zum Hightech-Gerät

Grosse Unterschiede bestehen bei den Typen. Traditionell ist der Langbogen aus Holz mit gerade auslaufenden Enden. Aus mehreren Materialien setzt sich der Recurve zusammen. Der Compound-Bogen ist vielseitig, sowohl was Auslöser und Visier anbelangt. Dessen auffälligste Merkmale sind nockenähnliche, exzentrische Kurvenscheiben und Rollen an beiden Enden. Sie verfügen über zwei verschiedene Durchmesser, auf denen Kabel oder Kunststoff-Sehnen aufgerollt sind. Der Fingerzug liegt bei beträchtlichen 55 Pfund.

Auch ins Schwarze getroffen

Das galt es danach in der Praxis umzusetzen. Die meisten hatten Uebung im Umgang mit Pfeil und Bogen, wenngleich es schon lange zurücklag und das Material noch einfacher aussah. Jedenfalls machten sie nach Anfangsschwierigkeiten eine recht gute Figur, was die Trefferquote im mittleren Bereich verdeutlichte. Wenn mal ein Pfeil daneben flog, konnte dieser auf der Grasfläche gesucht und wieder gefunden werden. Bei der anschliessenden Demonstration auf die kurze Distanz bewies der Könner seine Klasse, als sich alle Einschusslöcher innerhalb der Fläche eines Bierdeckels befanden.

Mehrere Erfolge gefeiert

Der 72-jährige Pietro Borrini ist vierfacher Europameister im 3D-Jagdturnier in der Kategorie Veteranen (ab 55 Jahren), wobei er den letzten Titel vor drei Monaten im österreichischen Saalbach Hinterglemm gewann. Dort ging es in freier Natur und im Waldgebiet darum, auf einem 15 km langen Rundkurs insgesamt 28 Tier-Attrappen anzupeilen. Die Situation wurde dabei möglichst eng an das jagdliche Vorbild angelehnt. Die Schützen mussten durch Astgabeln, Hänge hinauf oder vom Hochsitz herab im Stehen, kniend und sogar liegend versuchen, das Ziel zu treffen. Das allgemeine Fazit lautete, dass die Sportart voll im Trend ist.