20.10.2018

Fotos Oktoberfest

Die Bilder vom zweiten Koblenzer Oktoberfest sind da.

Fotos vom Oktoberfest 2018 finden Sie HIER.


MZH Koblenz

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08.09.2018

Erst tropisch und dann urchig

Der diesjährige Tagesausflug hat die Koblenzer Männerturner ins Entlebuch und Emmental geführt. Dort haben sie Interessantes bestaunen können.

(fs) – Traditionsgemäss am ersten Samstag im September stand für die MTV-Mitglieder die Turnfahrt auf dem Programm. Als Organisator war Stephan Schilling in bewährter Manier verantwortlich, weshalb sich die übrigen 16 Teilnehmer auf ein besonderes Transportmittel gefasst machten. Bei der Besammlung morgens um halb acht Uhr staunten sie nicht schlecht, als der exklusive Mannschaftsbus des FC Zürich vorfuhr und die Türen öffnete. Damit ging es via Oftringen durch das Luzerner Hinterland ins Entlebuch. Während der Fahrt gab es Kaffee und Gipfeli.

Zwischenhalt in Wolhusen

Das 2008 in Betrieb genommene Tropenhaus liegt ausserhalb auf dem Hiltenberg, einer Anhöhe in der Nähe des Spitals. Im Gewächshaus und in der Zuchtanlage werden Wärme liebende Fische und Pflanzen in einem tropischen Klima gezüchtet. Dafür wird die Abwärme einer Erdgas-Verdichterstation genutzt, aus einer der Schweiz durchquerenden Pipeline von der Nordsee nach Italien. Im Hauptgebäude befindet sich die Ausstellung von tropischen Pflanzen und daneben ein 5‘300 m² grosses Gewächshaus zur Gewinnung von exotischen Früchten.

Bei einer Luftfeuchtigkeit von 70 % waren auf dem einstündigen Rundgang vom kompetenten Guide wissenswerte Informationen zu erfahren. So ist im Gewächshaus eine jährliche Produktion von 20 bis 40 Tonnen Bananen, Papaya, Mangos, Zwergbananen, Ananas, Zitronengras und Kumquat vorgesehen. Zudem werden Gewürze wie Ingwer, Chili, Vanille und Pfeffer angebaut. Diese gelangen in den Verkauf oder zur Verarbeitung im Restaurant zu Getränken und Speisen. Wer die Coop-Supercard dabei hatte, konnte beim Einkaufen auch noch Punkte sammeln.

Ankunft im Kemmeriboden-Bad

Die kurvige Steigung ab Schangnau endete im knapp tausend Meter hoch gelegenen Reiseziel, wo der Car auf dem grossen Vorplatz parkierte. Die Anspielung auf das FCZ-Logo liess beim Betreten des Eingangsbereiches nicht lange auf sich warten, denn die Gäste befanden sich im Hoheitsgebiet des amtierenden Schweizermeisters. Im Nachhinein stellte es sich heraus, dass es der Hotelier war, welcher den Landgasthof in sechster Generation führt. Im ersten Stock wurde in der stilvollen „Aemmita-Stube“ das feine Mittagessen serviert. Dazu durfte der passende Rotwein aus der „Bündner Herrschaft“ nicht fehlen.

Für den Verdauungsspaziergang standen zwei Rundwege zur Auswahl. Die Mehrheit entschied sich für die längere Route mit 2,8 km und 70 Höhenmetern. Unter dem Titel „Das geheime Tagebuch“ erhielten sie einen Einblick in die turbulente Zeit vor dem zweiten Weltkrieg. Dabei gaben Tafeln mit amüsanten Anekdoten und historischen Spielen detaillierten Aufschluss über die damaligen Lebensumstände im Kurhaus. Die Alternative lautete „Das Bankgeheimnis“, wo an acht Rastplätzen über Brauchtum und Geschichten aus der Region informiert wurde.

Kultgebäck zum Dessert

Gemäss Auskunft geht der Ursprung auf das Jahr 1939 zurück, als die dortigen Bauern noch Milchwirtschaft betrieben. Rahm wurde im Uebermass produziert und deshalb eine geeignete Verwendung für den Gastbetrieb gesucht. Der Bäcker und die Wirtsleute tüftelten an einem Gebäck herum, das mit der „Nidle“ genossen werden konnte. So entstand die schweizweit bekannte „Kemmeribode-Merängge“. Zwei Männerturner bestellten die Riesenportion, während es die anderen bei der Variante mit Glacé beliessen. Bei der Abfahrt wurden die Koblenzer von zwei Service-Angestellten mittels Dankesgruss auf einem Leinentuch gebührend verabschiedet.

Auf der Retourfahrt wurde der Komfort des Reisebusses – mit abgedunkelten Scheiben – nochmals so richtig genossen. Während es sich diejenigen auf den hinteren Polsterplätzen gemütlich machten, konnten die Mountainbike-Interessierten via Bildschirm live mitverfolgen, wie Nino Schurter auf der Lenzerheide seinen siebten Weltmeistertitel gewann. Die Ankunft um 18:50 Uhr in Koblenz verlief programmgemäss, sodass der Ausflug bei prächtigem Wetter einen gelungenen Abschluss fand.

Text zum Foto: Die Koblenzer Männerturner im schattenspendenden und lichtdurchflutenden Tropenhaus in Wolhusen.


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30.07.2018

Historische Pyrenäen-Etappe bewältigt

Cyrill Gassler hat über sechs traditionsreiche Pässe – mit 6‘420 Höhenmetern und einer Totaldistanz von 315 Kilometern – den Mythos von den „Giganten der Landstrasse“ bei der Tour de France in Erfahrung gebracht.

(fs) – Am Mittwoch, 20. Juni 2018, kurz nach 20 Uhr im Stadtzentrum von Bayonne: Cyrill Gassler hat es geschafft! Er setzte sein tollkühnes Vorhaben in die Tat um, den beschwerlichen Weg ins französische Baskenland solo zurückzulegen. „Es war ein unbeschreibliches Glücksgefühl, als ich dort ankam und meine Begleiter erblickte.“ Zugleich fügt er an, dass eine solch anspruchsvolle Tagesroute der langfristigen Vorbereitung und Unterstützung auf verschiedenen Ebenen bedurfte. Entsprechend schloss er alle Beteiligten in die Dankesworte ein.

Ueber die namhaftesten Pässe in den französischen Pyrenäen sass Cyrill Gassler während 14 Stunden und 45 Minuten im Sattel. Dabei verbrauchte er 6‘850 Kcal. Auf der zweiten Streckenhälfte weiter westwärts in Richtung Atlantik kämpfte er gegen den stark aufkommenden Wind und die brutale Hitze an. Allen Widerwärtigkeiten zum Trotz gelang es ihm, die Monster-Etappe 108 Jahre nach der Premiere in einem „Ritt“ zu meistern.

Vergangenheit und Gegenwart

Gestern Sonntag endete die 105. Austragung der „Grande Boucle“ – auf Deutsch „Grosse Schleife“ – mit dem Gesamtsieg des Walisers Geraint Thomas. Anno 1910 gab es eine zukunftsweisende Aenderung, als die Pyrenäen-Pässe ins Tour-Programm aufgenommen wurden. Ein Jahr zuvor war der Reporter Alphonse Steines in der wilden Gegend unterwegs, um befahrbare Forst- und Passstrassen zu erkunden. „Unmöglich ist es nicht“, lautete die Antwort. Mit der Gebirgskette im Grenzgebiet zu Spanien fing eine neue Epoche an. Im zwölften Teilstück mussten die Teilnehmer auf den unbefestigten Strassen ihr Rad teilweise schieben. Als der spätere Sieger Octave Lapize den letzten Pass überquerte, war er auf die Organisatoren nicht gut zu sprechen und fluchte erschöpft: „Ihr verdammten Mörder!“ Eine Neuerung betraf auch den Besenwagen, der die Ausgeschiedenen einsammelte und in den Zielort transportierte.

Ausdauersport als Leidenschaft

Der gebürtige Koblenzer – geboren am 26. Januar 1951 und Mitglied des Männerturnvereins – ist ein leidenschaftlicher Ausdauersportler. In jungen Jahren waren Marathon-, Cross- und Skilangläufe seine Passion. Vor 25 Jahren entdeckte er die Liebe zum Rennrad. Seitdem spulte er zigtausend Kilometer in der Schweiz, an der Costa Blanca und bei zehn Pyrenäen-Rundfahrten ab, meistens als Gruppenleiter bei den Radsportreisen von Gusti Zollinger aus Tegerfelden. Im Juli rückte jeweils die Tour de France in den Mittelpunkt seines Interesses. Seit der Pensionierung vor zweieinhalb Jahren hatte er mehr Zeit, sich damit eingehend zu beschäftigen. Besonders inspiriert wurde er von den abenteuerlichen Geschichten aus dem vorigen Jahrhundert.

Intensive Vorbereitungsphase

Bei Cyrill Gassler setzte sich der Gedanke fest, die legendäre Etappe von 1910 als persönliche Herausforderung unter die Räder zu nehmen. „Eine erste Tuchfühlung vor Jahresfrist mit einem Aufenthalt in Bagnères de Luchon verdeutlichte mir, dass die konditionelle Voraussetzung noch nicht genügte. Mit speziellen Aktivitäten im Herbst und im Frühjahr in Spanien, einem umfangreichen Langlaufpensum sowie dem letzten Schliff vor Ort im Mai bereitete ich mich gezielt darauf vor.“

Konkret bedeutete dies, dass er im Sommer 2017 eine einwöchige Dolomiten-Tour über 23 Pässe mit 20‘000 Höhenmetern bestritt. Im Winter lief er rund 1‘700 Kilometer auf den Skating-Skiern. Seit anfangs Jahr kamen 6‘500 Trainingskilometer auf dem Rad dazu. In den letzten zwei Wochen war viel Erholung und Massage angesagt. Auf die mentale Stärke legte er besonderen Wert, was sich auszahlen sollte. Die elfstündige Hinreise im Teambus – zusammen mit Peter Schiffner, von den Radsportferien in Spanien bekannt, und Lebensgefährtin Agnes Schäfer – erfolgte vier Tage vorher. Diese Massnahme diente zur Akklimatisation.

Am Tag der Wahrheit…!

Die Nacht ging um halb drei Uhr zu Ende. So hatte Cyrill Gassler reichlich Zeit, die Energiespeicher mit Kohlenhydraten aufzufüllen. Dazu gehörte eine zünftige Portion Müsli. Ebenfalls wichtig war die Präparation der Bekleidung, besonders das Sitzleder der Hose musste gründlich gefettet werden. Beim Start um exakt 04:00 Uhr war es stockdunkel, nur die Sterne leuchteten in voller Pracht. Auf dem BMC-Rennrad – für die eigenen Bedürfnisse vom Bike-Sport Matter in Koblenz ausgestattet – nahm er am Ortsausgang von Luchon den Aufstieg zum Col de Peyresourde in Angriff. Bei einer Temperatur von 16 Grad stellte das Fahren bei Dunkelheit eine neue Erfahrung dar. Nach einer guten Stunde war die Passhöhe erreicht. Auch die Abfahrt wurde noch mit der 1500 Lux-Lampe und teilweise im Scheinwerferlicht des Begleitautos absolviert.

Auf dem Dach der Pyrenäen

Hinauf zum Col d’Aspin - mit bis zu 10 Steigungsprozenten – präsentierte sich die Kulisse postkartenreif. Die Sonne ging langsam auf und färbte die Berge glutrot. Die Abfahrt hinunter nach St. Marie de Campagne gestaltete sich bei vorzüglichen Strassenverhältnissen rasant. Dann fing der 20 km lange Aufstieg zum Col du Tourmalet auf 2‘115 Metern an. Unmittelbar vor der Passhöhe weideten Lamas auf den Hängen. Sie lagen seelenruhig zwischen den Autos und blockierten die Fahrbahn. Es herrschte ein riesiger Trubel durch einen holländischen Veranstalter, der eine Volkstour mit Rennrädern, Mountainbikes und zu Fuss organisierte. Deshalb erforderte die heikle Talfahrt höchste Konzentration. Wegen Vorbereitungsarbeiten für die diesjährige Tour-Etappe am 27. Juli 2018 war der Belag bei gewissen Stellen ausgebessert und gesplittet.

Quer durch das Unwettergebiet

Das Zwischenstück von Luz-Saint-Sauveur bis Argelez-Gasost erwies sich bei angenehmen Temperaturen als erholsam. Der Anstieg zum Col du Soulor erforderte jedoch viel Kraft. Dazu ergänzt Cyrill Gassler: „Es wurde immer heisser, als ich eine Rampe mit 15 Prozent Steigung bewältigte. Da kam die Pause auf dem Kulminationspunkt gerade recht, um mit Crepes meine Speicher aufzuladen.“ Danach folgte der 7 km lange Aufstieg zum Col d’Aubisque auf 1‘709 Metern. Schon vorher zeichnete sich eine chaotische Abfahrt ab. Ein heftiges Unwetter verursachte in der Vorwoche grosse Schäden. Die Strasse war auf hundert Meter zur Hälfte weggebrochen, weshalb die Schlammlawinen zu Fuss überquert werden mussten. Zudem lagen Steine und Geröll kilometerlang auf der Fahrbahn. Während die Radler über den Pass durften, war er für den Autoverkehr gesperrt. Das Begleitfahrzeug – stets als lose Betreuung unterwegs – nahm einen Umweg in Richtung Lourdes. Die Fahrzeit auf diesem Abschnitt dauerte 20 Minuten länger als in der Marschtabelle vorgesehen.

Leidensweg bis zum Schluss

Ab Laruns begann über 160 Kilometer der Kampf gegen die „Wellen“ der Pyrenäen-Ausläufer, den Gegenwind vom Atlantik und die fortschreitende Müdigkeit. Verstärkt wurde die Tortur durch die abnormal heissen Temperaturen von über 40 Grad. Trotz literweiser Zufuhr von Flüssigkeit mit Salzen und Magnesium zeigten sich erste Krampferscheinungen. Bei Kilometer 230 war der letzte Anstieg zum 495 Meter hohen Col d’Osquich – eigentlich ein Sandhügel – eine echte Herausforderung und Qual. In dieser Situation konnte sich Cyrill Gassler mit dem Gedanken des Gewinners von 1910 identifizieren. Er hat es auch lautstark geäussert. Mit dem Ziel vor Augen mobilisierte er bei erträglichen Bedingungen die allerletzten Reserven. So traf er in guter Haltung überglücklich in Bayonne ein.

Zwei Tage nach der Rückkehr waren Cyrill Gassler die Strapazen keinesfalls anzumerken. Er hatte soeben eine Ausfahrt über den Regensberger hinter sich. Auf die Frage, ob er ein derartiges Abenteuer nochmals plant und andere ermuntert, antwortet er: „Sicher, es muss ja nicht gerade das Race Across America sein.“

Text zum Foto: Cyrill Gassler in den obersten Kurven beim Aufstieg zum Col d’Aspin


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16.06.2018

In gemischter Form im Einsatz

Ueber das vergangene Wochenende haben die Damenriege und der Männerturnverein am Kreisturnfest 2018 in Würenlos teilgenommen.

(ct/fs) – Schon am Freitagvorabend fanden sich die Volleyball-Begeisterten in der Würenloser Dreifach-Turnhalle ein, um sich mit 17 Mixed-Teams zu messen. Konzentriert und mit dem nötigen Humor wurden die Aufgaben angegangen. Nach Startschwierigkeiten klappte das Zusammenspiel besser, und die Spielzüge gestalteten sich länger und spannender. Einige Gegner waren zu stark, aber die Koblenzer kämpften um jeden Punkt. Mit dem 15. Platz konnte zwar keine Spitzenklassierung erreicht werden, doch die Teilnehmenden hatten einen tollen Abend. Sie werden sicher an einem anderen Turnier wieder anzutreffen sein.

Mit Sack und Pack ans Turnfest

Am Samstagmorgen versammelten sich die Koblenzer um halb neun Uhr erneut bei der Haltestelle im Dorf, um ein zweites Mal nach Würenlos zu reisen. Mit im Gepäck waren neben Sonnenhut und Turnschuhen auch verschiedene Bälle, Gummiringe und Intercross-Zubehör. Gut gelaunt und topmotiviert trafen sie auf dem Festgelände ein, wo sie sich einen guten Ueberblick über das kompakte Festgelände verschafften. Nach dem Verteilen der Startnummern versuchten die 14 Frauen und Männer ihre Muskeln und Sehnen zu lockern und zu dehnen.

Dreiteiliger Fit+Fun-Wettkampf

Den Auftakt machte die Disziplin Fuss-Ball-Korb. Die Treffsicherheit mit den Füssen war teilweise hervorragend, während die Früchte bzw. Körbe etwas zu hoch hingen. Die Trainingsleistungen wurden erreicht und sogar übertroffen, was eine tolle Note von 8,91 ergab. Die zweite Aufgabe bestand aus dem Ball-Kreuzen. Dabei flogen die verschiedenen Bälle zwei Minuten lang durch die Luft. Die Wurf- und Fangtechniken liessen keine Wünsche offen. Eine Gruppe blieb fehlerlos, sie erhielt allerbeste Stilnoten. Beim folgenden Sechserteam schlichen sich Unsicherheiten ein, was sie jedoch nicht aus dem Konzept brachte. Diese Leistung trug 8,85 Zähler ein. Die in die Wertung kommende Gesamtpunktzahl von 8,89 übertraf die Erwartungen.

Gegen die Tücken des Objektes

Auf dem schattigen Teerplatz vermochten die Koblenzer ihr wahres Können mit den Unihockeyschlägern nicht ganz abzurufen. Die drei Quartette dribbelten schnell und sicher um die Stangen, aber die Genauigkeit und Ballführung war auf der unebenen Unterlage nicht annähernd so gut wie in den Vorjahren. Dadurch liessen sie sich keineswegs beirren. Beim Achter-Ball spurteten sie souverän über das Spielfeld, und eine Gruppe verzeichnete nur einen einzigen Ballverlust. Wegen eines unglücklichen Zusammenpralles der Bälle galt es in der zweiten Serie zusätzliche Meter zu absolvieren. Aber auch dort wurde die Trainingsleistung erreicht. Die zählbare Note von 8,26 lag durchaus im Rahmen der Erwartungen.

Dritter und letzter Wettkampfteil

Dieser begann um 12:40 Uhr mit dem Moosgummi-Lauf. Während die Mittelperson die Moosgummi-Ringe sicher auffing und sofort weiter warf, mussten sich die übrigen mächtig ins Zeug legen, um das Spielfeld zwischenzeitlich zu umrunden. Mit 7,45 Punkten konnte kein Topresultat bejubelt werden. Den Abschluss bildete die Aufgabe Intercross. Dabei zeigte sich wieder einmal, dass die Stärken in der Gesamtheit liegen. Einige bekundeten Mühe mit der Treffsicherheit. Andere liefen zur Hochform auf und absolvierten den Parcours mit traumwandlerischer Sicherheit. Im Durchschnitt lag die Note bei einer hervorragenden 9,01. Mit einem Total von 25,36 reichte es in der 2. Stärkeklasse zum achten Rang unter 14 Riegen.

Text zum Foto: Euphorische Stimmung bei der Koblenzer Turnerschar


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26.01.2018

Intensives Vereinsjahr bei den Männerturnern

Der MTV-Präsident Daniel Rota durfte im Restaurant "Engel" an der 80. Generalversammlung 15 Mitglieder und 2 Gäste begrüssen.

(tk/fs) – Traditionsgemäss waren alle um 19:00 Uhr zum Apéro eingeladen, diesmal spendiert von Walter Gassler. Anschliessend verwöhnte das „Engel“-Küchenteam die Anwesenden mit Schweinebraten, Kartoffelstock und Gemüse. Nach dem feinen Essen mussten die 12 Traktanden abgearbeitet werden. Speditiv und mit viel Elan führte der Vorsitzende durch die Versammlung. In den Jahresberichten des Präsidenten und technischen Leiters Thomas Bartholdi wurden die Höhepunkte nochmals Revue passiert. Hervorzuheben galt es die hervorragende Turnfahrt-Organisation durch Stefan Schilling. Die Fahrt im „Eurobus“-VIP-Liner haben die Teilnehmer genossen. Danach zeigte Daniel Rota einige Fotos als kleinen Rückblick. Die Jahresrechnung lag trotz einer Vermögensverminderung unter dem Budget. Die Teilnahme am „Kantonalen“ in Muri und die Verbandsbeiträge waren die grössten Ausgabenposten. An dieser Stelle gebührt Josef Keller – dem langjährigen Kassier – für seine perfekte Kassenführung ein Dankeschön.

Jahresprogramm 2018 vorgestellt

Nach der Pause und einem feinen Eis-Parfait wurde das Tätigkeitsprogramm wie immer rege diskutiert. Neben der Volleyball-Wintermeisterschaft bilden die Teilnahme am Kreisturnfest Würenlos sowie am Kreisspieltag in Full die sportlichen Highlights. Natürlich gehören auch der Maibummel, der Sommernachtshock, die Turnfahrt und der Herbstmarsch dazu. Die Koblenzer Männerturner freuen sich darüber, dass zwei neue Mitglieder gewonnen werden konnten. Walter Nüssli und Roland Christen nehmen seit September 2017 regelmässig an den Vereinsanlässen teil. Bei den Ehrungen dankte der Präsident verschiedenen Mitgliedern für ihre speziellen Einsätze. So durften Heinz Schmid, Jan Bartholdi, Oliver Wetzel, Stefan Schilling, Huck Blum, Felix Schneider, Walter Voser und Bernhard Gassler ein Glas Bienenhonig in Empfang nehmen. Daniel Rota lobte nochmals alle Mitglieder für das aktive Mitmachen und schloss die Generalversammlung um 23:25 Uhr.

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22.10.2017

Oktoberfest

Mit dem ersten Oktoberfest haben die turnenden Vereine eine Gaudi-Stimmung wie auf den Münchner Wiesn in die Mehrzweckhalle geholt.

Entzückt stehen alle auf den Bänken

Den Weg des geringsten Widerstandes haben die Organisatoren des diesjährigen Anlasses  mit Nikolas Kämpf an der Spitze nicht gewählt. Nicht irgend ein “gewöhnliches Essen“ sollte möglichst viele Besucher anlocken. Den Zeitgeist erkennend, stellten sie ein Oktoberfest auf die Beine, das sich an die Originalstätte auf den Wiesn ausrichtete. Jubel, Trubel und Heiterkeit waren so vorprogrammiert.

Der Frühschoppen

Zum Auftakt erfreute zuerst einheimisches Schaffen die schon zahlreich anwesenden Besucher. „Oberbayer“, Nikolas Kämpf, begrüsste letzten Samstag zur Mittagszeit und propagierte erfolgreich erste Menüvorschläge. Kaum waren seine letzten Worte verklungen, feuerte Reto Keller einen rassigen Trommelwirbel ab. Die Musikgesellschaft setzte ein und eröffnete das Frühschoppenkonzert mit dem Marsch der Cobblers. Mit Guido Staudacher an der Stabführung unterhielt sie anschliessend mit Kostproben aus ihrem grossen Repertoire. Dies reichte von der Sommernacht in Prag über „Rosamunde“, dem “Griechischen Wein“ bis hin zum „Skyfall“ und „Flic Flac“.Im Gegensatz zu dem, was da noch kommen sollte, bewies die MGK eindrücklich, wie beglückend musikalische Unterhaltung auch ohne grosse Schaueffekte sein kann.

Bayrisches Ambiente

Grosser Szenenwechsel in den Abendstunden. Jetzt kamen die Dekorationen in Blau-Weiss des Freistaates Bayern voll zum Tragen. Die Menüs mit „Hähndl“, „Würschteln“ und „“Brezn“ dazu passend. Aber es waren, und das tat der folgenden Begeisterung keinen Abbruch, Österreicher, die bald einmal die Halle in ein Tollhaus verwandeln sollten: Das „Trio Wolkenbruch“, nach ihren Aussagen „alles geile Siacha“, entpuppten sich bald als ganz grosse Meister im Stimmungsmachen.

In Partylaune versetzt

Kaum hatten sie mit ihrer Live-Show voller Partylaune begonnen, schon standen die ersten Besucher schon auf den Bänken. Das war der Auftakt für ein abendfüllendes Gaudi mit Schunkeln in allen Lagen. Bald zogen Polonesen durch die Halle und die Tanzfläche wurde bald einmal zu klein. Die Begeisterung spornte das Gesangstalent der Feiernden zusätzlich an und diese strapazierten ihre Stimmbänder mit den erklingenden Schlagerknallern. Damit auch nach Stunden keine Flaute eintrat, heizten die Unermüdlichen von der Bühne herab immer wieder mit: “Zigi-zagi- hoi, hoi, hoi“ ein und forderten: “Hoch die Krüge, hoch die Becher, hoch die Weiber!“ Auf dem festlichen Höhepunkt standen alle auf den Bänken, schaukelten oder fuchtelten mit den Armen herum. Derweil schleppten die Lederhosen-Kellner Mass um Mass heran. Zum totalen Gaudi muss die Kehle stets gut “geölt“ werden.


Bericht aus der Botschaft, Besten Dank an Peter Schmutz

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21.10.2017

Oktoberfest

Die Fotos sind da!

Bilder Oktoberfest 2017

Nach einem erfolgreichen ersten Oktoberfest in der Turnhalle Koblenz sind nun die Fotos online. Geniessen und teilen könnt ihr sie HIER.

MZH Koblenz

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07.10.2017

Fetzig und leichtfüssig auf dem Parkett

An der Boogie-Woogie-Weltmeisterschaft in Marseille hat das Team „Jumpy and the Shakers“ – mit Christophe Seiler in seinen Reihen – eine sehr gute Figur gemacht und die Erwartungen als Fünftplatzierter sogar übertroffen.

(fs) – „Unser Ziel war das Finale, und das haben wir erreicht“, antwortet Christophe Seiler auf die Frage, ob er gesamthaft zufrieden oder noch mehr dringelegen ist. Im Vergleich zum letzten Jahr gelang eine Verbesserung um einen Rang. Aufgrund der Tatsache, dass von den zwölf Teammitgliedern rund die Hälfte über keine oder kaum Turniererfahrung verfügte, war realistischerweise nicht mehr möglich.

Den WM-Titel gewann Bingo Boogie aus Russland vor Freestyle Boogie aus der Region Genf und Boogie-Magic’s I aus Deutschland. Die Bewertungen und entsprechenden Klassierungen sind für ihn weitaus nachvollziehbarer als in der Vergangenheit, wo die beiden deutschen Vertreter ein Dauerabonnement auf die Spitzenplätze hatten. Es freut ihn besonders, dass sie besser abgeschnitten haben als die zweite Gruppe von den Boogie Magic’s. Allgemein stuft er das Niveau recht hoch ein.

Europa völlig unter sich

Es nahmen acht Formationen aus fünf europäischen Ländern teil. Dazu hält der 55-jährige Koblenzer – bei den Männerturnern schon für manche Nummer an der Abendunterhaltung zuständig – folgendes fest: „Den Tanzstil gibt es nicht nur in Europa, aber die Bezeichnung Boogie-Woogie ist hier gebräuchlich. In den USA spricht man eher von East Coast Swing.“ Der weltweite Dachverband – kurz WRRC genannt – zählt 36 Landesverbände. Darunter befinden sich Nationen wie Australien, USA, Indien, Korea und aus Afrika. Tatsächlich scheint Boogie-Woogie als Turniertanz in dieser Form nur in Europa verbreitet. Weshalb das so ist, entzieht sich seiner Kenntnis.

„Es wird wohl auch so bleiben!“

Er teilt den Eindruck, dass es sich selbst bei der absoluten Spitzenklasse um eine Randsportart handelt. Dies äussert sich in der Anzahl der Aktiven und den finanziellen Mitteln, die dafür investiert werden. Der Schweizer Verband hat im Jahr 2012 ein Konzept ins Leben gerufen. Damit wurde die Vorgabe definiert, eine erfolgsorientierte Förderung aufzubauen. Wenn die gängigen Kriterien angelegt werden – Zahl der Aktiven, ökonomische Verwertbarkeit und Wahrnehmung durch die Massenmedien – ist Boogie-Woogie wie jede andere Tanzdisziplin weiterhin eine Randsportart.

Aus der Familie der Swing-Tänze

Der Boogie-Woogie ist eine Oldschool-Variante des klassischen Rock’n’Rolls, und er wird flacher getanzt als der sportliche Sprungschritt. Er zeichnet sich durch die Spritzigkeit und Vielseitigkeit in der Fussarbeit aus, während der Oberkörper des Tänzers meist lässig und ruhig aussieht. In der ursprünglichen Form werden weniger akrobatische Figuren (wie Saltis, Rotations- und Hebefiguren) getanzt. Es kommen die prägenden Grundelemente aus dem Swing und Blues in der passenden Choreografie zur Geltung. Ein weiterer Unterschied liegt in der Akzentuierung der Schritttechnik, wo der Fuss unbelastet aufgesetzt wird. Dazu ergänzt der Experte: „Er ist einer von über ein Dutzend Swing-Tanzarten. Die Bezeichnung wirkt etwas missverständlich. Dabei wird nicht nur auf Boogie-Woogie-Musik getanzt, sondern vorwiegend auf Rock’n’Roll, Rockabilly, Rock, Jump Blues und Swing.“

Schon lange fasziniert davon

Christophe Seiler liebt die Musik und Dynamik des Tanzes. Angefangen hat es mit Tanzkursen, die er als junger Student besuchte. So rutschte er in den (Akrobatik-) Rock’n’Roll-Tanz rein, und 1985 trat er dem Rock’n’Roll-Verein „Frirock“ in Fribourg bei. Damals war die Disziplin Boogie-Woogie praktisch unbekannt. Erst tief in den 90er-Jahren kam er damit in Kontakt. Seit 1996 ist er beim RRC Lollipop Hausen bei Brugg Kursleiter und Trainer, was als Pendant zum technischen Leiter und Oberturner eines Turnvereins entspricht. Ab dem Jahr 2000 bekleidet er auch noch das Amt des Vizepräsidenten.

Wettkampfpraxis gesammelt

Bis anfangs Dreissig bestritt er einige nationale Rock’n’Roll-Turniere, womit er vermeintlich abgeschlossen hat. Dass er über zwanzig Jahre später zur Mitwirkung in einer Boogie-Woogie-Formation angefragt wird und somit wieder ins Turnierwesen hineinrutscht, hätte er sich nicht träumen lassen. Nebst einigen kleineren Veranstaltungen waren seither die Swingtanz-Europameisterschaft 2015 in London 2015 sowie die Boogie-Woogie-Formationsweltmeisterschaft 2016 in Schaffhausen und jetzt in Marseille die bedeutendsten Events.

Die englische Bezeichnung „Formation Main“ ist auch für ihn unklar. Es gibt nur eine Kategorie, und nicht zusätzlich eine Junioren- und Senioren-Kategorie wie bei den Einzelpaaren. Solche Anlässe auf höchster Ebene werden seit mindestens 25 Jahren ausgetragen. Der Turnus schwankt von ein- bis dreijährig, in diesem Jahrzehnt 2010, 2013, 2015, 2016, 2017. Die nächsten Termine für 2018 und 2019 sind bereits fixiert.

Auf Anzahl und Jugend gesetzt

Die Formationsgrösse von vier Paaren wurde auf die maximal erlaubte Zahl von sechs Paaren aufgestockt, weil dies die Bewertung positiv beeinflusst. Von den letztjährigen Mitwirkenden waren aus verschiedenen Gründen nur noch vier dabei. Deshalb mussten acht Personen neu angeworben werden. Dabei wurden sie von Interessierten keineswegs überrannt. Es war schwierig, Paare zu finden, die sowohl das tänzerische Knowhow als auch die Motivation für den erforderlichen Trainingsaufwand mitbringen. Die jüngste Tänzerin war 18-jährig, sodass das Durchschnittsalter bei anfangs bis Mitte Dreissig lag.

In den vergangenen drei Jahren war Christophe Seiler stets eine Generation älter als die übrigen Teammitglieder. Anfänglich hatte er einige Bedenken, die sich aber als unbegründet erwiesen. Er konnte dank der Erfahrung über seine Funktion als Tänzer hinaus zu einer gut funktionierenden Einheit beitragen. Diesmal erhielt er mit Susanne und Roland Hasenfratz – ihres Zeichens amtierende Schweizermeister in der Senioren-Kategorie – entsprechende Altersgenossen.

Als Mitwirkender in einer offenen Altersklasse ist es ihm ein Anliegen, dass Wertungsrichter und Zuschauer nicht hundert Meter gegen den Wind merken, dass die Tanzpartnerin sich mit jemandem bewegt, der ihr Vater sein könnte. Entsprechend lieber ist ihm das Kompliment „Du tanzt gut“ als „Du tanzt gut…für dein Alter“.

Vom Hobby- zum Leistungssport

„Seit dem Spätfrühling hatten wir rund 60 Formationstrainings, sowohl werktags als auch an Wochenenden“, fasst er die intensive Vorbereitungsphase zusammen. „Dazu kamen einige Probeauftritte und individuell unterschiedliche Einzelpaar-Trainings. Wir steigerten den Umfang laufend, bis zum Maximum von drei- bis viermal wöchentlich. Die Trainingsorte lagen meistens in der Stadt Zürich. Ebenso gehörten Video-Analysen dazu.“

Fünf Mitwirkende kommen aus dem Kanton Zürich. Sechs Personen sind im Aargau zu Hause (Kelleramt, Lenzburg, Zurzibiet). Ein Paar wohnt in Gunzgen (Solothurn) und ein weiteres in Einsiedeln (Schwyz). Das grosse Einzugsgebiet erforderte von allen Beteiligten viel Flexibilität in der Trainingsorganisation.

Die Musikauswahl und Choreografie stammt von der Cheftrainerin Alevtina Kapusta. Sie führt eine Tanzschule und ist auch selbst eine hervorragende Tänzerin. Weil sie in Montenegro lebt konnte sie nur bei einem Teil der Trainings dabei sein. Dies machte die Aufgabe für die Gruppe nicht einfacher. Bei der Musik handelte es sich mehrheitlich um ein Elvis Presley-Potpourri. Es werden massgeschneiderte Kostüme getragen, während die Schuhe ab Stange erhältlich sind.

Mit Herzblut und Idealismus

Etwa die Hälfte der Formation reiste gemeinschaftlich per Zug in die französische Hafenmetropole an der Mittelmeerbucht. Wie bei Randsportarten üblich legt jeder für sein Hobby drauf. Der Stammverein – „Crazy Shakers“ aus Zürich – verfügt zwar über ein Budget, das aber nur die Lizenzgebühren und einen Kostenanteil für die Trainingslokalitäten abdeckt. Den Löwenanteil tragen die Teilnehmenden selber. Das umfasst die Kosten für die Trainerin als Hauptposten sowie Kostüme, Reise und Unterbringung. Abschliessend rechnet er mit einem niedrigen vierstelligen Betrag.

Imposante Mehrzweck-Arena

Der „Palais des Sports“ verfügt über eine Kapazität von 7‘000 Zuschauerplätzen. Für die Boogie-Woogie-WM, welche zusammen mit derjenigen im 10-Tanz stattfand, war die Lokalität ganz einfach zu riesig. Es herrschte eine gute Stimmung, aber wesentlich mehr als 1‘500 Besucher waren nicht anwesend. Die Tanzfläche wies das Mindestmass von 12 mal 12 Meter auf. Die jeweilige Auftrittsdauer betrug zwischen 2:45 und 3:00 Minuten. Das siebenköpfige Kampfgericht bewertete die Darbietungen nach den Kriterien Technik, Figuren, Musikinterpretation und tänzerische Performance.

Parat gewesen am Tag X

Am besagten Wettkampftag – Samstag, 7. Oktober 2017 – mussten vier Durchgänge absolviert werden, zuerst die Haupt- bzw. Stellprobe ohne Bewertung ab 11:30 Uhr, die Qualifikationsrunde ab 14:00 Uhr, die Hoffnungsrunde ab 17:00 Uhr und dann die Finalrunde ab 22:30 Uhr. Um sich direkt zu qualifizieren, galt es den vierten Rang zu erreichen. Weil dieser als Sechster nicht glückte, ging es in die Hoffnungsrunde. Dort behielten sie klar die Oberhand, womit der angestrebte Platz für das abendliche Finale bestätigt wurde. Die Herausforderung lag insgesamt weniger an der Kondition als vielmehr darin, die Spannkraft während des ganzen Tages beizubehalten und immer wieder aufzubauen.

Bilanz: Mehr als zufrieden…!

Christophe Seiler verlängerte den Aufenthalt in Marseille um drei Tage. So konnte er mit seiner Frau noch einiges von der Hafenstadt und Umgebung sehen. Sein Schlussfazit fällt erfreulich und zukunftsweisend aus: „Der persönliche Aufwand war tatsächlich beträchtlich, und andere Hobbys und das Sozialleben wurden mitunter schon beeinträchtigt. Aber es kommt auch viel zurück. Da ich darüber hinaus Potenzial für ein künftig noch besseres Abschneiden sehe, halte ich ein Engagement im kommenden Jahr für möglich.“

Video von der Finalrunde: https://www.youtube.com/watch?v=HJdVZD00Yxg

Text zum Foto: Nach der siegreichen Hoffnungsrunde hat sich die Formation – links aussen mit Christophe Seiler – in Pose gestellt.


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07.09.2017

Wieder auf Vordermann gebracht

Zu den Aktivitäten der Seniorengruppe gehörte der Einsatz am letzten Donnerstagnachmittag, und zwar unter dem Motto „Inseli fertig aufräumen“.

(fs) - Die Kulturnacht auf der Rheininsel, welche anfangs Mai 2017 bei widrigen Wetterverhältnissen stattfand, wurde mit der Aufräum-Aktion offiziell abgeschlossen. Sechs Mitglieder der Seniorengruppe haben die Altlasten behoben und die Umgebung bei der Hütte aufgeräumt. Roland Christen – Präsident der hiesigen Kulturkommission – zeigte sich zufrieden, dass die Arbeiten allesamt erledigt werden konnten. Nun macht es wieder eine Falle.

Die Hauptaufgabe bestand darin, hinter dem Gebäude ein Gestell zu errichten und das Bauholz darauf zu lagern. Die Devise lautete: Dank der Wasserwaage im Lot! Ebenso galt es die übrigen Dachziegel, von denen die Hälfte im Schlamm lag, mit vereinten Kräften heranzutragen und auf Bodenhöhe zu stapeln. Da dies gleichzeitig mit dem Montageteam erfolgte, kamen sie sich zwischenzeitlich in die Quere. Doch der Rank wurde gefunden, um die Bretter und Latten ordentlich zu verstauen.

Nach den obligaten Würsten vom Grill war auch noch der eigens errichtete Bootssteg an der Reihe. Es lag nicht nur am hohen Wasserstand, dass dieser etwas Schieflage hatte. Um diesem Umstand im Uferbereich Abhilfe zu schaffen, wurden die Bretter für den Ab- und Aufgang niet- und nagelfest befestigt. Beim Verladen des Materials aufs Schiff konnte die Konstruktion gleich getestet werden. Die Rückführung in den Koblenzer Hafen, mit den Schwimmwesten tragenden Passagieren am Bord, beendete den nützlichen Aufenthalt auf dem Inseli.


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02.09.2017

Eine Ausfahrt der besonderen Art

Die Koblenzer Männerturner haben es wortwörtlich genommen. Sie sind am ersten Samstag im September über weite Strecken fahrend unterwegs gewesen.

(fs) - Nach der letztjährigen Turnfahrt – an den Oeschinensee oberhalb von Kandersteg – lautete die Einladung von den Organisatoren Stephan Schilling und Daniel Rota etwas anders als sonst: „Besuch vom Buszentrum Glattal in Bassersdorf. Während der Führung wird vom Parkdeck bis ins Untergeschoss die neue Heimat des Personentransportes besichtigt. Die zwei riesigen Hallen mit einer Höhe von über fünf Metern bieten Platz für bis zu 200 Busse. Daneben erwartet uns eine hochmoderne biologische Waschanlage. Am Nachmittag sehen wir die einmalige Greifvogel-Schau in der Falknerei Galina im liechtensteinischen Malbun.“

Kaffee und Gipfeli im „VIP-Liner“

Für die 15 Teilnehmer begann der Tagesausflug mit einer Ueberraschung, als sie sich um halb acht Uhr beim Parkplatz vis-à-vis vom Gasthof „Blume“ besammelten. Es stand ein dunkelfarbener Reisebus mit dezentem Schriftzug parat, ausgestattet mit luxuriöser Inneneinrichtung und grosszügig bemessenen Ledersitzen. Damit ging es auf direktem Weg dahin, wo das noble Verkehrsmittel ihren Standort hat. Zwischen Kloten und Bassersdorf befindet sich das erste dreistöckige Busdepot der Schweiz. Dort fahren täglich Dutzende von Linien- und Reisecars ein und aus.

Wissenwertes aus erster Hand

Im eigens mit „MTV Koblenz“ angeschriebenen Schulungsraum begrüsste Patrick Nussbaumer, Geschäftsführer der Eurobus Welti-Furrer AG, die Besuchergruppe aus dem Aargau. Seinen Ausführungen war unter anderem zu entnehmen, dass der 31 Millionen Franken teure Komplex nach rund einjähriger Bauzeit im Dezember 2016 eröffnet wurde. Das mit modernster Infrastruktur ausgerüstete Gebäude weist eine Gesamtfläche von 12‘000 m² auf. Das Dachgeschoss dient für die Angestellten als Parkdeck. „Unsere Chauffeure sind selber der ÖV. Wenn die ersten eintreffen, fährt noch kein Bus oder Zug“, erklärte er weiter. Deshalb ist die Lösung mit den Abstellplätzen für Privatautos auf dem Dach praktisch und platzsparend zugleich.

Wenn jede Minute zählt…!

Der Rundgang startete im Bürotrakt neben der Einstellhalle. Auf dem ersten Monitor an der Wand waren bunte Balken ersichtlich. Diese zeigen den Einsatz eines jeden Chauffeurs an, auf welcher Linie er gerade fährt und wann seine Einsatz- und Pausenzeiten sind. Daneben gibt es die elektronische Tauschbörse, womit eine nicht passende Schicht zur Verfügung gestellt und eine andere übernommen wird. Danach ging es ins weitläufige Untergeschoss und bis zu den Zapfsäulen im Freien. Der wöchentliche Dieselverbrauch beträgt cirka 40‘000 Liter. Zuletzt wurde im neuartig konzipierten Grossraumbüro auch noch Stephan’s Arbeitsplatz bestaunt.

Dauerregen in Richtung Osten

Die Weiterfahrt zum Ausflugsziel gestaltete sich nicht so einfach, denn es herrschte starkes Verkehrsaufkommen. Zudem hielten die ergiebigen Regenschauer vom Vorabend an, was in gewissen Regionen zu Ueberschwemmungen führte. Es waren Flexibilität und Geduld gefragt, die von Chauffeur Dobri mit Bravour gemeistert wurden. Auf Liechtensteiner Boden stand der steile Anstieg nach Malbun bevor. Als der Niesel- in leichten Schneeschauer überging, kam es zum keineswegs vorprogrammierten Zwischenstopp. Grund dafür war bei lautem Glockengebimmel der urchige Alpabgang einer Kuhherde auf der kurvigen Hauptstrasse.

Schnee auf den Berghängen

Ein trübes Bild bot sich um halb zwei Uhr bei der verspäteten Ankunft in Malbun, wo es sich um eine Siedlung auf 1‘600 Metern und Enklave der Gemeinde Triesenberg handelt. Das Thermometer zeigte nur gerade fünf Grad an. Für denjenigen, der als einziger kurze Hosen trug, war es ein echter Kälteschock. So wurde auch nichts aus dem gemeinsamen Mittagessen auf der Terrasse, weshalb die MTV-Mitglieder an den reservierten Tischen im schmucken Restaurant Platz nahmen. Dort konnten sie mit dem feinen Menue ihren Hunger stillen.

Aus nächster Nähe bestaunt

Trotz der misslichen Wetterlage fand die Greifvogel-Schau im Freien statt. Anstelle der sonst üblichen 200 Sitzplätze wurden vom Publikum deren 140 im Unterstand benutzt. Die verteilten Wolldecken waren ein begehrtes Objekt. Ab 15:00 Uhr hatte Hotelier Norman Vögeli mit seinen majestätischen Vögeln den grossen Auftritt. Dass er Falkner aus Leidenschaft ist, bewies die einstündige Vorführung. Diese wusste die Gäste zu fessseln und begeistern. Nachdem die letzten Schnappschüsse gemacht wurden, erfolgte bei weiterhin garstigen Bedingungen die Rückkehr. Auf der Fahrt durch das Toggenburg verbesserte sich das Wetter zusehends, sodass die muntere Reisegruppe die heimatlichen Gefilde sogar bei Sonnenschein erreichte.


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31.01.2017

Förderbeitrag an die Jugi

Mit dem Entscheid – die Jugendriege finanziell zu unterstützen – haben die Koblenzer Männerturner unterstrichen, dass ihnen der Nachwuchs ein grosses Anliegen ist.

(fs) - In der heutigen Medienwelt ist es nicht einfach, an die Kinder und Jugendlichen  heranzukommen und sie für das Turnen zu begeistern. Entsprechend nehmen die Zuwachsraten ab, wovon Dorfvereine noch härter betroffen sind. Die Aktion ist ein Zeichen dafür, dass dem Umstand durchaus entgegengewirkt werden kann.

Entsprechend erfreut und hell begeistert zeigten sich die Verantwortlichen und Jugendlichen, als sie vom finanziellen Zustupf erfahren haben. Sie sind die Zukunft des Turnvereins, und mit dem ansehnlichen Betrag können sie sicher etwas anfangen. Dies geht auch aus dem untenstehenden Dankesschreiben vom Kassier Roger Märki hervor.

Dankesschreiben TV
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27.01.2017

Sie ist da, unsere neue Homepage…!

Präsident Daniel Rota durfte an der 79. Generalversammlung des Männerturnvereins Koblenz 18 Mitglieder und sechs Gäste willkommen heissen.

Apéro zur Begrüssung

(tk) - Traditionsgemäss wurden alle um 19:00 Uhr zu einem Apéro – diesmal spendiert von Thomas Kämpf – eingeladen. Anschliessend verwöhnte das Küchenteam vom Restaurant „Bahnhof“ die Männerturner mit einem Salat und Piccata milanese. Nach dem feinen Essen mussten anschliessend die 13 Traktanden abgearbeitet werden. Speditiv und mit viel Elan führte der Vorsitzende durch die Versammlung. In den Jahresberichten des Präsidenten und technischen Leiters Thomas Bartholdi liessen sie verschiedene Höhepunkte des vergangenen Jahres  nochmals Revue passieren. Aufgelockert durch zwei Powerpoint-Präsentationen von „Huck“ Blum wurden diese Rückblicke von der Versammlung mit viel Applaus verdankt. Die Jahresrechnung lag trotz einer Vermögensverminderung unter dem Budget. Die Teilnahme am Kantontalturnfest in Thun und die Beteiligung an der neuen Homepage waren die grössten Ausgabeposten. An dieser Stelle gebührt Sepp Keller – dem langjährigen Kassier – für seine perfekt geführte Kasse ein grosses Dankeschön.

Jahresprogramm 2017 vorgestellt

Nach einer Pause und dem sehr feinen Tiramisu wurde das Jahresprogramm für 2017 wie immer rege diskutiert. Neben der Volleyball-Wintermeisterschaft bilden die Teilnahme am Kantonalturnfest in Muri und dem Kreisspieltag in Tegerfelden die beiden sportlichen Highlights. Natürlich gehören auch der Maibummel, der Sommernachtshock, die Turnfahrt und der Herbstmarsch dazu. Die Koblenzer Männerturner freuen sich darüber, dass auch im letzten Jahr ein neues Mitglied gewonnen werden konnte. Wenhan Wang nimmt seit September 2016 regelmässig an unseren Turnstunden teil. Beim Traktandum Wahlen konnte der Tagespräsident Bernhard Gassler alle Vorstandsmitglieder in globo wieder wählen lassen. Mit grossem Applaus wurden der Präsident und die anderen Vorstandsmitglieder in ihren Aemtern bestätigt. Daniel Rota stellte der Versammlung unsere neue  Homepage vor. Unter „www.tv-koblenz.ch“ sind die Damenriege, der Turnverein und Nachwuchs sowie der Männerturnverein vertreten. Nach den vielen Sitzungen und langen Diskussion kam diese Seite jetzt genutzt werden. Bei den Ehrungen dankte der Vorsitzende verschiedenen Vereinsmitgliedern für ihre speziellen Einsätze. So durften Heinz Schmid, Jan Bartholdi, Oliver Wetzel, Stefan Schilling, Huck Blum, Felix Schneider, Christophe Seiler und Bernhard Gassler  einen Schoggi-Goldbarren in Empfang nehmen. Daniel Rota lobte zum Schluss nochmals alle Mitglieder für Ihr aktives Mitmachen und schloss die 79. Generalversammlung  um 23:45 Uhr.


Rest. "Bahnhof"

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16.12.2016

Spielabend zum Jahresabschluss

Bei der dritten Austragung der Vereinsmeisterschaft zwischen dem Männerturnverein und dem Turnverein ist der Plausch im Vordergrund gestanden.

(fs) - „Von einer eigentlichen Vereinsmeisterschaft kann keine Rede sein“, meinte Organisator Päde Binkert, als er die Teilnehmer kurz nach 20 Uhr in der Mehrzweckhalle begrüsste. Vielmehr ging es darum, sich in vier Ballsportarten zu messen. Dabei stand der MTV – bestehend aus Thomas B., Thomas K., Christoph S., Walti V., Huck B. und Roger M. – den weitaus jüngeren TV-Teams gegenüber. Diese wurden im Voraus in Blau und Rot aufgeteilt.

Damit die Belastung für Gelenke, Bänder und Muskeln nicht allzu gross sein sollte, erfolgte der Start mit Basketball. Gemäss Spielplan gab es eine einfache Runde, wo die Anzahl Körbe in die Wertung kamen. Bedeutend intensiver ging es im Unihockey zur Sache. Auf jeder Seite befanden sich drei Feldspieler inklusive Torhüter im Einsatz. Obwohl die Jungen mit ihrer Schnelligkeit und Technik gewisse Vorteile hatten, kam es auch hier zu knappen Resultaten. Bedeutend mehr Treffer waren beim Fussball zu verzeichnen. Beim Schiessen auf die Medizinbälle musste Rücksicht auf die Bodenmarkierungen genommen werden. Wegen Betretens der Verteidigungszone führte dies zu manchen Regelverstössen. Zu guter Letzt wurde das Volleyballnetz gespannt, um mit dem 270 Gramm leichten Spielball das eigene Punktekonto zu erhöhen.

Um 22:35 Uhr ertönte der offizielle Schlusspfiff bei der allerletzten Begegnung. Nach dem Shakehands wurde umgehend zum gemütlichen Teil übergeleitet. An der Tischreihe im Foyer gab es Cervelat mit Brot. Von eher nebensächlicher Natur war die Rangverkündigung: 1. Team Rot, 2. MTV, 3. Team Blau.


Koblenz

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TV

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12.11.2016

Turnerabend 2016

Mit zehn fantasievollen und höchst unterhaltsamen Querschnitten aus der Märchenwelt haben die hiesigen turnerischen Vereine eine vorzügliche Schau auf die Bühne gelegt.

Letzten Samstag Abend stimmte einfach alles! Die Mehrzweckhalle war bis auf den letzten Platz belegt. Dekorationen und Servicepersonal hatten Märchenhaftes an sich. Der junge Neo-Präsident, Nikolas Kämpf, bestand seine Feuertaufe als OK Chef mit Bravour. Die hiesige Trudi Gerster (Fabio Rota) war viel mehr als eine Erzählerin zum Überbrücken. Sie war humorvoll, geistreich und spielte ihre Rolle hervorragend, auch wenn die Scheinwerfer nicht auf sie gerichtet waren.

Die Wunderwelt der Märchen

Die zehn Auftritte der einzelnen Riegen und Vereine waren einfach grosse Klasse. Kein Wunder wurden stets Zugaben gefordert. Eine solche gab es auch freiwillig mit den drei standhaften Tenören. Imponiert hatte bei allen der Einfallsreichtum, die Auftrittsformen und deren brillante Umsetzung. Hinter den scheinbar so lockeren Auftritten stecke enorm viel Arbeit, teils im Hintergrund und den Proben getätigt. Im Leiterteam zeichneten Einzelne gar zweimal für eine Performance verantwortlich. Wie glücklich können sich Dorfvereine fühlen, die solche motivierten Könner in ihren Reihen wissen!

Vom Froschkönig zu den Zwergen

Natürlich berührten die Vorführungen der Kleinsten am meisten. Sie waren wirklich herzergreifend. Zuerst die Meitliriege Klein, die solch so vortrefflich zum Bühnenbild ergänzten. Dieses hatte der grosse Hofkünstler Huck Blum geschaffen und zeigt die verschiedenen Ausschnitte der aufgeführten Märchen vortrefflich. Mit Flossen zeigte die Geräteriege ihre Verbundenheit mit dem Froschkönig auf, einem Prachtexemplar für alle Amphibienfreunde. Allein schon durch ihre Anzahl imponierte die Jugendriege, die gekonnt sieben Geisslein wieder auferstehen liess und den bösen Wolf im Bach versenkte. „Sweet Sixteen“, hiess die auf die Bühne gezauberte Geburtstagsparty der Meitliriege Gross, die es so richtig krachen liess. Als letzte der Nachwuchshoffnungs-Formationen ging die Geräteriege zu Werke. Sie zeigte gewagte Schwünge und Sprünge rund um das lange Haar von Rapunzel.

Viel Spass mit den Grossen

Bei so viel Jugendpower, wollten die Erwachsenen nicht nachstehen. Auch sie zündeten ein turnerisches Feuerwerk nach dem anderen. Ganz neue Wege beschritt die Damenriege in ihrem Zauberbuch. Darin verblüffte sie mit Gewändern aus einer Mischung von Burka und Sky Diving Anzug.
Die Turner setzten voll auf Aktion, liessen Tarzan brüllen und Dschungeltiere auftreten. In Ermangelung einer Liane musste die gut ausgerüstete Jean dranglauben. Der Vorfreude auf die anstehende Skisaison entsprechend, schüttelte der Frauenverein ihre Betten im Kissentanz. Für den spassvollen Höhepunkt sorgten die sieben Zwerge des Männerturnvereins. Natürlich glänzten auch sie nochmals in einer Zugabe. Das Abschlussbild aller Auftretenden zeigte ein vortreffliches Porträt aller turnerischen Vereine, auf die das ganze Dorf stolz sein darf.

Bericht von Peter Daniel Schmutz (pds)




Koblenz

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Mädels

03.09.2016

Das herrliche Bergwetter genossen

16 Mitglieder des Männerturnverein Koblenz sind beim Tagesausflug auf den Oeschinensee voll und ganz auf ihre Kosten gekommen.

(fs) - Bei den Männerturnern gehört es zur Tradition, dass sie sich am ersten Samstag im September auf die Vereinsreise begeben. Diesmal war der Anfahrtsweg ins Berner Oberland zeitaufwändiger als sonst. Deshalb wurde die Besammlung bereits auf sieben Uhr bei der Haltestelle Koblenz-Dorf angesetzt. Dort händigte Kurt Spörri jedem die Aktions-Tageskarte aus. Er hat zusammen mit Stefan Schilling die diesjährige Turnfahrt ausgekundschaftet und organisiert. Wie es schon am frühen Morgen den Anschein machte, sollte auch das Wetter seinen Anteil zum guten Gelingen leisten.

Zuerst per Bahn und Schiff

Die Reisegruppe gelangte mit dem Zug via Turgi und Olten nach Thun, wo sogleich der Wechsel aufs Wasser erfolgte. Auf dem Linienkurs Nr. 125 gab es unter dem Schiffsdeck einen feinen Kaffee mit Gipfeli. Bei der Anfahrt auf die Anlegestelle konnte das auf einer kleinen Halbinsel gelegene Schloss Spiez – dem kulturellen Wahrzeichen am Thunersee – bestaunt werden. Nachdem der kurze Anstieg zum Bahnhof bewältigt wurde, ging es nochmals auf die Schiene, und zwar jene von der BLS-Normalspur. Kurz vor Mittag waren die Koblenzer bei stahlblauem Himmel im eigentlichen Ausgangspunkt im Kandertal angekommen.

Bundesrat Adolf Ogi-Strasse

Von Kandersteg ist der Oeschinensee über mehrere Wanderwege oder per Gondelbahn erreichbar. Die Panoramagondel hat 2008 das ehrwürdige Sesselbähnli mit seitlicher Blickrichtung abgelöst. Ein Teil des Fussweges trägt den Namen des bekanntesten Einwohners, von dem der Ausspruch „Freude herrscht“ stammt. Von der Bergstation waren es auf der leicht abfallenden Strecke etwa 20 Minuten Gehzeit bis zum See, wo gleich die erste Einkehr zum Mittagessen wahrgenommen wurde. Auch diejenigen mit Verpflegung aus dem Rucksack fanden auf der linken Uferseite ein schattiges Plätzchen. Dass es ein beliebter Badesee ist, zeigte sich an diesem Sonnentag in aller Deutlichkeit.

Das Juwel der Bergseen

Der Wasserspiegel liegt auf einer Höhe von 1578 m. Der See ist bei normalem Wasserstand 56 m tief und hat eine Fläche von 1,1 km², womit er zu den grösseren Bergseen in der Schweiz zählt. Er entstand durch den Bergrutsch einer Flanke des Doldenhorns, der den Wasserabfluss blockierte. Seit 2007 gehört der Oeschinensee zum erweiterten UNESCO-Weltnaturerbe, was das Gebiet Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch umfasst.

Der See ist ost- und südseitig von den Dreitausendern Blüemlisalp, Oeschinenhorn, Fründenhorn und Doldenhorn eingerahmt. Er wird von deren Gletscherbächen gespeist. Der Öschibach fliesst unterirdisch durch die Abriegelung des Sees ab, tritt aber bald wieder ans Tageslicht. Sein Wasser wird zur Trinkwasserversorgung und zur Stromproduktion genutzt. Ein in der Gondel mitfahrender Betriebsmitarbeiter wusste folgendes zu berichten: „Wegen eines ungewöhnlich geringen Schneebelags konnte im Dezember 2015 der Bergsee erstmals seit 19 Jahren für Schlittschuhläufer geöffnet werden.“

Abstieg auf zwei Arten

Im Verlaufe des weiterhin prächtigen Nachmittages schnürten die meisten die Schuhe, um den gelb markierten Wanderweg ins Tal unter die Füsse zu nehmen. Auf der asphaltierten Strasse wurde nach 600 Metern die richtige Abzweigung genommen, wobei auf der steilen Skipiste gutes Schuhwerk von Vorteil war. Der schmale Pfad schlängelte sich den Hang hinab bis in den dichten Wald. Unten im alten Dorfteil führte die Route direkt zum Bahnhof, je nach Zeit und Laune reichte es noch zu einem Zwischenstopp.

Die restlichen sechs Mitglieder, welche sich das Bergablaufen ersparen wollten, machten von der Möglichkeit Gebrauch, gegen einen Obolus mittels Elektro-Mobil zurück zur Bergstation transportiert zu werden. Vorbei an der Sommerrodelbahn ging es mit der Gondelbahn innert Minutenfrist talwärts. Die Rückfahrt in heimische Gefilde erfolgte ausschliesslich mit der Eisenbahn, sodass der Ausflug vor dem Eindunkeln zu Ende ging. Einige blieben im Zugsabteil sitzen, um eine Haltestelle weiter noch ans „Rietheimer Bierfest“ zu gehen.


Kandersteg

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28.07.2014

Koblenzer am Turnfest in Kaiserstuhl

(rm) Am letzten Wochenende starteten die turnenden Vereine aus Koblenz in verschiedenen Disziplinen am Kreisturnfest in Kaiserstuhl und zeigten dort, dank vollem Einsatz, sehr gute Leistungen. Am Samstagmorgen versammelten sich die Mitglieder der Damenriege, Turnvereins und des Männerturnvereins auf dem Bahnhof. Mit im Gepäck waren dieses Mal neben Sonnenhut und Regenjacke auch verschiedene Bälle, Gummiringe, Intercrosszubehör und Nagelschuhe.

MTV und DR in Hochform 

Gut gelaunt und topmotiviert trafen die Koblenzer auf dem Festgelände ein und konnten sich sofort einen guten Überblick über das kompakte Festgelände verschaffen. Obwohl die 14 TurnerInnen sich doch bereits am Tag zuvor warm gelaufen hatten, wurden vor dem ersten Start alle Muskeln und Gelenke noch einmal gelockert und gedehnt. Den Auftakt zum Fit und Fun machte die Disziplin Fuss-BALL-Korb. Die Treffsicherheit beim Fussballspielen war teilweise hervorragend, während die Früchte, resp. der Korb, für einige an diesem Tag etwas zu hoch hingen. Die Trainingsleistungen konnten nicht alle ganz erreicht werden, aber die Stärke lag hier ganz sicher im Team, was mit einer Note von 8.95 bewertet wurde. Die 2.Aufgabe war das Intercross. Eine Gruppe blieb fehlerlos und erhielt beste Stilnoten. Bei den nachfolgenden Trios schlichen sich zwar kleine Unsicherheiten ein, welche die Koblenzer aber nicht aus dem Konzept brachten. So dass diese Topleistung mit der ausgezeichneten Note von 9.49 honoriert wurde. Mit einer Note von 9.22 im 1.Wettkampfteil waren die Erwartungen aber insgesamt übertroffen worden.

Nach einer kurzen Pause flogen verschiedenste Bälle in der Aufgabe Ball-Kreuz während 2 Minuten durch die Luft. Die Wurf- und Fangtechniken liessen keine Wünsche offen. Wegen eines unglücklichen Ballverlustes konnte eines der beiden Teams nicht ganz an die letztjährigen Leistungen anknüpfen, nichts desto trotz konnte eine Note über 9 verbucht werden. Das wahre Können zeigten die KoblenzerInnen aber im Umgang mit dem Unihockeyschläger. Drei Duos spurteten so schnell und sicher um die Stangen, dass sie Traumnoten von 9,4 bis zur Maximalnote 10,0 erreichten. Das Resultat im 2.Teil lag mit der Note 9.10 durchaus im Rahmen der Erwartungen.

Der dritte und letzte Wettkampfteil startete mit der Paradedisziplin von Doris und Thomas. Keiner fängt die Moosgummiringe so sicher und schnell wie sie. Die 5 LäuferInnen mussten sich deshalb ziemlich ins Zeug legen, um mit ihrem Tempo mithalten zu können. In dieser Disziplin konnte mit der Note 9.43 ein Topresultat bejubelt werden. Den Abschluss machte die Aufgabe Tennis-BALL-Rugby. Hier zeigte sich wieder einmal, dass die Stärke der Damenriege und des Männerturnvereins in der Gesamtheit liegt. Während die Einen Mühe mit dem Treffen des Brettes bekundeten, liefen die Anderen zu Hochform auf und absolvierten den Parcours mit traumwandlerischer Sicherheit. Im Durchschnitt lag die Note des 3.Wettkampfteils bei einer hervorragenden 9.27.

Mit der Gesamtnote von 27.59 konnten die Koblenzer den hervorragenden 6.Platz in der 2.Stärkeklasse bei den Frauen/Männern feiern.

Turnverein mit vielen jungen Turnern 

Bei den 14 Turnern war vor dem Wettkamfteil die Motivation und Elan sichtlich spürbar. Nervosität sicherlich bei den 4 Jungturner, die zum ersten Mal ein Turnfest besuchten. Bei der ersten Disziplin der Pendelstaffette 80m hatten sich die Koblenzer viel vorgenommen. Der Start konnte nicht besser sein, Niko sowie Roger machten das Tempo. Doch leider ging es nicht ohne Verletzungen. So mussten wir uns während der Stafette zwei Verletzungen verbuchen. Beide durften sich danach die Leistenzerrung behandeln lassen. Muskelverletzungen bei einem Spring sind nicht nnur schmerzhaft, sondern schlagen auch auf der Stoppuhr zu Buche. Die zweite Disziplin, der Weitsprung war bereits in den Wintermonaten ein Dauerthema beim Leiterteam. Diverse Hüpftrainings wurden bis zur völligen Erschöpfung gemacht. Der ganze Aufwand konnte sich sehen lassen. Aber auch in dieser Disziplin mussten wir wieder einen Verletzen datieren. Leider hat es diesmal einen der Erfahrenen erwischt. Dies hatte eine komplette Teamumstellung beim abschliessendem Fachtest zur Folge. Hier fehlte es dem Turnverein ein wenig am Wettkampfglück und das Wetter half hier nicht mit. Trotzdem oder gerade deswegen wurde man frenetisch unterstützt. Die Resultate haben noch Luft nach oben, jedoch das Hauptziel mit einer jungen motivierten Turnertruppe teilzunehmen wurde übertroffen.

Im Anschluss an die Wettkämpfe haben die turnenden Vereine die ganzen Strapazen des Turnfest feuchtfröhlich bei Mineralwasser und Tee ausgeklungen.

Podestplatz für die Jugi Koblenz

Mit viel Elan und Vorfreude reisten die Koblenzer Mädchenriege und Jugi am Sonntag um neun Uhr nach Kaiserstuhl. Den trüben Wetteraussichten zum Trotz war die Stimmung schon im Zug auf Hochtouren. Zu hoch für einige Mitreisende wie sich herausstellte, nahmen diese doch Reissaus von den aufgedrehten Kindern.

Ladis first gilt auch in Turnerkreisen. So starteten die Mädchen zuerst mit  grosser Fanunterstützung der Knaben zum Hindernislauf. Die Trainingsleistungen konnten alle gehalten oder gar verbessert werden. So resultierte eine solide Note von 6:84 in dieser Disziplin. Als nächste Disziplin stand die Pendelstafette an. Auch hier wurden gute Notenpunkte erlaufen. Während die Mädchen eine 7.14 herausholten, gelang es den Knaben auf eine 7.79 zu steigern. Fast so schnell wie beim Sprint wurde auch das Mittagessen eingenommen um danach den Süsswarenstand zu plündern. Gut gestärkt trat die Koblenzer Turnjugend den nächsten Wettkampfteil an. Mit einer Disziplinnote von 8:04 und der Turnfestbestzeit von Felix unterstrichen die Jungs, dass der Hindernislauf ihre Lieblingsdisziplin ist. Gleichzeitig versuchten die Mädels möglichst viele Meter hinter sich oder hinter ihr Wurfgeschoss zu bringen. Auch dieser Wettkampfteil gelang mit den Wertungen von 7.03 im Weitsprung und 7.86 im Ballwurf sehr gut. Jetzt war für die Mädels der Wettkampf abgeschlossen und sie konnten sich ganz auf die moralische Unterstützung der Jungs konzentrieren., welche noch im Ballwurf und Steinheben anzutreten hatten. Die Fangemeinde war nun auch um mehrere Eltern und Geschwister angewachsen. Möglicherweise ist es dieser zahlreichen Unterstützung zu verdanken, dass die beste Note der Koblenzer nun erkämpft wurde : 8.54 im Ballwurf. Zum ersten Mal wurde in der Disziplin Steinheben gestartet. Das gute Resultat von 7.48 wird die Turner sicher motivieren wieder in dieser Disziplin anzutreten.

Zum Glück war als der heftigere Regen ansetzte der verkürzte Festakt im grossen Zelt angesagt, so konnte man trockenen Hauptes zur Siegerehrung schreiten. Die Mädchen erzielten mit einer Gesamtnote von 21.39 den guten 8. Schlussrang in der 3. Stärkeklasse während die Knaben mit 23.89 Punkten den hervoraggenden 3. Rang belegten. Die Freude über den gewonnen Pokal war riesig.


Kaiserstuhl

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TV

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Mädels